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bar seyn: es ist dann eben die Aufgabe deS Theologen,denselben durch irgend eine Erklärungsweise (mockum ex-plicsnöi) aufzulösen; ein Princip, das auf dem Gebietedieser positiven Wissenschaft langst gegolten. Denn der ge-sunde Menschenverstand in seinem innern (wenn auch ge-heimen oder unerkannten) Verbände theilö mit der Folge-richtigkeit, theils mit dem sittlichen Gefühle führte selbst zudiesem Princip. Würde das Gegentheil, ganz durchgeführtoder ausgesprochen und ausgeübt, nicht entweder dem Ir,ren- oder Zuchthause zuführen?? Jedoch erst da, wo LaSHöchste und Wichtigste der Menschheit ganz (obwohl nurim Allgemeinen) zur Sprache kommt, — in der Moral-und Religionsphilosophie kann die Nichtigkeit dieser Behaup-tung ganz einleuchtend werden.
In einer medicinischen Zeitschrift („Bibliothek der prak-tischen Heilkunde", von Hufeland und Osann, 1825 , Sept.S. 155 ) findet sich folgende Behauptung: „Der Menschsteht mit dem ganzen Universum in Verbindung und Wech-selwirkung; ja, vermöge seiner höheren, göttlichen (!) Na-tur, auch mit der höheren, ja überirdischen, geistigen Welt."Das Bepwort „göttlich" ist hier ohne Zweifel, bey solchemErnste der Wissenschaft, im eigentlichen Sinne zu nehmen:die göttliche Natur desMenschen ist — das Gött-liche im Menschen, wie er zuvörderst objektiv oder nach sei-ner Anlage und im Unterschiede von jedem bloß irdischen,d. i. physischen, Wesen erfaßt werden muß. Aber ist dakeine Vergötterung deS Menschen? Oder wie verhält sichdiese göttliche Natur zu jener, die nach dem berührten theo-logischen Lehrsätze mit der menschlichen vereinigt ward? Ineiner ostdeutschen kritischen Zeitschrift ist jener Vorwurfneuerlich mehr als Einmal und mit besonderem Nachdruckeeiner philosophischen Lehre gemacht worden, die (ein) Gött-liches im eigentlichen Sinne dem Menschen als solchem zu-schrieb, und so oder soweit Sacheinheit zwischen dem Ur»und Ebenbild annahm. Ja, auch ein sehr achtungswürdi-ger Arzt und akademischer Professor der Philosophie hat