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Menschenlehre in die Beschränktheit als solche diesen„Urfall deS Menschen" setzen, sprechend von einer Ver-schuldung hiebey und selbst von einem Gefühle der Schuld,das einem Jeden, auch ohne Bewußtseyn einer solchen That,einwohnen sollte: welch eine Phantastik müßte dann hierauf der einen Seite, und welche Hyperdogmatik auf der an-deren eintreten!! Davor kann allerdings nur eine gesunde,d. i. gründliche, Ethik ganz bewahren.
Indem hier, bey unserer Ansicht vom Menschen, dermetaphysische Standpunkt vertritt, bestimmt sich wie vonselbst das Verhaltniß des Körpers zum Geiste, mit Hin-sicht auf die Bestimmung des Menschen: der Körper ist dieWohnung und das Werkzeug des Geistes. Sowenig kann jener eine Hälfte deö Menschen heißen. Undes ist klar, worin nach der tiefsten und, sobald es aufdas Erste und Letzte änkommt, allein wahren Ansicht das„eigentlich Menschliche" sowohl als daö „Reinmenschliche"erscheinen müsse.
Wie verhalt sich nun zu dieser Ansicht jener bekannteAusspruch: „Der Mensch, dieses Mittelding von Engel undThier"? Oder wie verträgt sich derselbe mit jener Vorstel-lung: „der Mensch steht zwischen Gott und der Natur inder Mitte, ein Göttliches und ein Natürliches, ein Himm-lisches ui^d ei« Irdisches in sich verbindend?" — Tritt dieIdee nicht vor, den Ausdruck sowohl als die Ansicht da,wo es auf den Primat des Göttlichen ankommt, bestim-mend: dann sichert die Logik selbst nicht vor Mißgriffen,dann spiegelt sie selbst eine Zweyheit vor, die zu jenem wun-derlichen Dualismus hinführt. Um so eher mag sich aufder anderen Seite jenes idealistische Blendwerk erheben,welches die Einheit zur Einerleyheit fortführt, indem derJdealistiker nicht begreift, wie sich eine solche Einheit, wel-che den realen Unterschied zwischen dem Göttlichen und Na-türlichen keineswegs aufhebt, cinfinden könne. So trittunsere Ansicht bestimmt in die Mitte zwischen die, welchedie absolute Z weyheit, und die, welche die absolute