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che auch dem unsittlichen Willen zum Grunde liegt, vor«auSgesetzt ist.
Im populären Vortrage mag indessen der „Thier«mensch," bey solcher Rede von dem ganz Ungebildeten,wohl verkommen. Nur muß die idealische Ansicht wirklichvorausgesetzt seyn, wenn auch nur im dunkeln Gefühle. Undwollte hier die Logik einwenden, der Ausdruck sey pleona«stisch, weil ein Physisches und folglich ThierischeS schon indem Menschen als solchem gesetzt sey; so wäre diese Ein,Wendung wohl abzuweisen durch die Unterscheidung, daß hiernicht von der Anlage, sondern von dem, was in der Wirk-lichkeit als Erscheinung vorspringt, geredet werde. Indemdas Wort Thier auf solche Art vordringt, kommt das an-dere (Mensch) nur als Zusatz und nur historisch in Be»tracht, zurückweisend auf jene höhere Anlage.
Hiebey mag auch jene Hypertheologie berührt werden,welche durch einen bekannten Fall das Göttliche im Men-schen, ja (folgerecht genug) den Menschen ganz aufhebt, einBöses, Unsittliches vor der Selbstthätigkeit annimmt, und(folgewidrig genug) von dem Menschen redet, bevor die Ver-nunft oder das Eine, ohne welches er in Wahrheit nichtist, sich einfindet, laut und kraft ihrer Setzung. Der Fra-gepunkt aber, welcher sonst diesen Fall oder Abfall betrifft,ist offenbar historisch, und gehört folglich unserer Wissen-schaft keineswegs zu. Und so viel ist übrigens klar; zwi-schen dem Philosophen und dem Theologen, der (wann undwie immer) daS Eine setzt, worauf des Menschen Würde imUnterschiede vom bloßen Naturwesen beruht, — findet sichin Absicht der Sache kein Widerstreit. So erscheint immerzuerst daS Vernunftwesen, wie eS dann auch zugleich heißenmag.
Vielleicht gefallt, anstatt deS thierischen, das endlicheVernunft wesen. Allein dagegen ist zu erinnern, daßder menschliche Geist als solcher endlich ist, indem ebendieses Wort nicht nur Bedingtes, sondern auch das, wasnur beschränkt ist, bedeuten kann. Daher l) die endlichen