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Lehrbuch der höheren Seelenkunde; oder: psychische Anthropologie : eine Vorarbeit in Absicht auf die Hauptlehren vom Höchsten der Menschheit ; auch für Kirche und Staat
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sich nimmermehr ganz verhüllen. UebrigenS, wer läugnetdie Möglichkeit und selbst (wie beschrankt sie auch im Gan-zen seyn mochte und noch seyn mag) die Wirklichkeit einerbesseren Politik? Dieser ist das Göttliche im Menschen keinleerer Name!

Indessen mag daS vernünftige Thier eben nicht schönund ansprechend klingen. Und wie erklingt wohl das thie»rische Vernunftwesen? Dort, in der wissenschaftlichenAuffassung, mag wohl füglich gesagt werden: der Menschverbindet in sich ein Göttliches und ein Thierisches (anstatt:ein Natürliches oder Physisches), da eben die Physis derGrund oder die Wurzel der Thierheit ist. Und der Arzt,der Physiolog und Physikuö (der ausübende....), magan seinem Orte immerhin von dem thierischen Theile desMenschen, von den thierischen Verrichtungen u. s. f. spre-chen. Allein wo der Mensch wahrhaft und so nach derIdee erfaßt ist: da erscheint überall kein bloß Thierisches,indem «b-rn die idealische Ansicht vortritt. Denn hier istselbst daS Thierische humanisirt oder Mensch geworden. Da-her kommt sodann auch in der Sprache des Lebens, unterden Gebildetern, jenes Wort nimmermehr vor. Und vondem Menschen in objektiver Hinsicht ist so die Nede. Dennheißt man da ein gewisses Treiben auch thierisch, und sagtman sogar im Tone eines schöneren Unwillens:Das istein Thier, kein Mensch!"; so gilt dieser Vorwurf bekanntlichirgend Einem nur als Subjekte und zwar zunächst in derethischen Bedeutung, da eben bey ihm, durch seine Schuld,das Sinnliche obwaltet, und so das Thierische als solcheserscheint. Ein solches Wesen in Menschengestalt steht aberzugleich unter dem Thiere, nicht einmal auf Einer Li-nie mit demselben, indem eben durch sein Treiben nicht ein-mal die Naturordnung, von welcher das bloße Naturwesennicht abwcichet, befolgt wird. Dieselbe wird vielmehr ge-stört und, so viel von ihm abhangt, zerrüttet. Und zu demSubjekte in jener Bedeutung kommt auch daö logische: aufdie Richtung deö Willens, jenes unsittlichen, folgt eben