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gültige Kenntniß der Menschen Statt finden kann. Aberwohl mag und soll dann, wie schon bemerkt, diese Menschen»kenntniß an jene (in größerem Maße) sich anschließen, in-dem eben der Studierte in den weiteren Kreis des Lebensaustritt. Und so hat er, der wahrhaft Gebildete, keines-wegs — auöstudirt, d. h. indem er mit den Vernunster,kenntnissen in diesem Kreise die Erfahrungserkenntniffe(überhaupt) auf solche Weise verbindet, ist ihm auchdieser Zweig der Philosophie zugleich eine weitere Angele-genheit. Steht nicht die Philosophie mit der ächten, höhe-ren Bildung der Menschheit in dem innigsten Verbände?Und wie könnte sie, eine menschliche Hervorbringung, je-mals vollendet seyn?
Fassen wir nunmehr die Aufgabe der psychischen An-thropologie näher inS Auge; so erscheint als das Erste,waS nöthig ist, die Aufstellung reiner und bestimm-ter (fester) Begriffe von dem psychischen Wesendes Menschen, — und als das Andere eine wissen-schaftliche Anwendung dieser Begriffe, damit daöEigenthümliche der Psyche, ihre Macht sowohl als ihreWürde, in solchem Unterschiede von der Phystö und in sol-chem Vergleiche mit selbiger, desto völliger hervorleuchte, —vorausgesetzt die Idee, da und wie ohne dieselbe von demUebersinnlichen, mithin auch von dem (wahrhaft) Psychischen,überall keine Rede und hicmit kein Begriff möglich ist!Denn wo findet sich ein Wort, mit dem kein Begriff ver-bunden ist? Nur dadurch ist ja das Wort zunächst bezeich-nend, eben indem es unterscheidet. Wo aber die Idee man-gelt, da wirkt die Nede vom Uebersinnlichen nothwendig wieein leerer Schall, nämlich in wissenschaftlicher Hinsicht.Dann pädagogisch mag wohl, unter besonder» Umständen,ein solches Wort selbst auf den ungültigen Empiriker wir-ken, eingreifend, erschütternd, daö Gewissen hervorrufend....Aber so kommt, wie man sieht, das Leben — nicht die Wis-senschaft als solche — in Betracht. Nur vorausgesetzt wird