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Lehrbuch der höheren Seelenkunde; oder: psychische Anthropologie : eine Vorarbeit in Absicht auf die Hauptlehren vom Höchsten der Menschheit ; auch für Kirche und Staat
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schaftliche Blendwerk beruht zuvörderst auf der gedachtenNicht« Unterscheidung in Betreff der Natur, dann aberauch besonders darauf, daß man die bloß formale Allge-meinheit von derjenigen, die zugleich eine sachliche ist, nichtbestimmt unterscheidet; ein Hauptgebrechen, daö, meines Er-achtens, keineswegs von Grund aus vertilgt werden kann,so lange nicht die Grundbestimmung: gibt ursprünglichzweyerley Sachen, wohl erfaßt, ergründet und auch wohl,im Gegensätze mit der materialistischen Ansicht bewiesen ist*).

I. Setzen wir: Geist und Materie, Vernunft- und Natur-wesen ; so ergibt sich auf der einen und der anderen Seite d. h. in der Sphäre des ersten Sachlichen, und in derSpähre des zweyten eine Allgemeinheit, die eben sowohlreal als formal ist: die Vernunft überhaupt, auf jenerSeite, abgetheilt in die unbeschrankte und beschrankte; unddie Natur oder das Naturwesen überhaupt, auf dieser Seite,abgetheilt in Stein, Pflanze und Thier. Sagen wir aber

II. das Ding, Wesen oder Objekt überhaupt, abgetheilt indaö geistige und physische (übersinnliche und sinnliche); soist die Allgemeinheit bloß formal. Die Beyworte, nichtdaö Hauptwort wie dort, entscheiden, wahrend das meta-physische Objekt mit Einem Worte Geist, und das physischeMaterie heißen kann. Die Setzung oder das Wort: Ob-jekt überhaupt, ist im Grunde nur ein logisch - grammatika-lischer Nothbehelf. Wird dieser Umstand übersehen odernicht erkannt: dann gehet leicht eine Verwechselung der bloßformalen Allgemeinheit mit der realen vor; dann entstehtdas logische oder dialektische Blendwerk, wodurch das Dingüberhaupt Gattung als Quelle, und das moralische undphysische Wesen selbst --- Arten als Flüsse oder Ausflüsseaus derselben vorgestellt, und so vorgespiegelt werden. Dannverschwindet natürlich aller Sachunterschied. Diese Ansicht

*) Darst. d. allgcm. Philos. S. 13 23-

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