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die Vernunft sich entwickelt hat, verkommen, da er demsel-ben gemäß handeln soll, so wie er ihm zuwider handelnkann; eine Behauptung, die in Bezug auf daö Subjekt derPhilosophie eingeführt von einer Darstellung derselben imAllgemeinen, und von einer Wissenschaft, welche den Men-schen insbesondere auf seiner geistigen Seite betrachtet, aus-genommen und fortgeführt, erst in der Ethik oder Moralphi,losophie ihre volle Bestätigung erhalten kann. Eben darumnun, weil das Uebersinnliche schon auf dem früheren Le-benswege und besonders auf dem Wege seiner Studien demSchüler nahe gebracht wird, findet auch eine Lehre (obwohlnoch keine Wissenschaft) von der menschlichen Seele für den-selben Statt. Kann doch, aus eben diesem Grunde, diePhilosophie als Wissenschaft kein völlig Neues, wie irgendein Zweig der Naturwissenschaft, aufführen! Nur die wis-senschaftliche Erfassung, Ergründung und Bestimmung der-selben Sache, worauf der Menschheit Würde und Heil be-ruht, kann ihre Aufgabe seyn. Auch dürfte nur von derAnthropologie, nicht von der Psychologie, schlechthin ge-sagt werden können, daß sie „den ganzen Menschen um,fasse." Was aber „die (wahre) Wesenheit des Men-schen, seine Vernunft und die davon unzertrennliche Frey-heit" betrifft; so ist allerdings von der empirischen Psycho-logie, indem sie von der Beobachtung und soweit vomSinnlichen ausgehet, auch diese Wesenheit vorausgesetzt.Insoweit findet sich in selbiger auch eine Voraussetzung desGegenstandes der Anthropologie, welche als Lehre von demMenschen in dessen Unterschiede den der Natur, d. i. alsbesondere wissenschaftliche Lehre dieser Art, erst Nachfolgenkann. Und ist gleich die Psyche, von der Physik und hie,mit auch von der sogenannten Thierseele wohl unterschieden,ein UeberphysischeS; so bleibt doch immer die entscheidendeFrage, ob man davon auögehe, oder dazu aufstei-ge? Nur deßhalb, weil sie in letzterm Falle vorausgesetztist, kommt neben jenem Beyworte die Psychologie vor.Und nur eine bestimmte Unterscheidung deö Ncinen und