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thvde, wie eben die in diesen Versuchen ') gewählte, den gebildeten,studierten, und so ohne Zweifel zuvorderst denkenden Mann nichtansprechen können? — Und was ein Kritisches oder, wenn man auchwill, Polemisches betrifft, da man von einer Darstellung, derenAusgabe die Fortbildung der Wissenschaft ist, auch die Widerlegungder Einwürfe oder die Bestreitung entgegengesetzter Ansichten sre-lutationem objecriooum) fordert; so findet sich hier, betreffend dasNeueste und Wichtigste, wiederum nicht jene Methode, welche derVers, noch in den neuen Auflagen seiner Darstellung der Moral- undReligionsphilosophie befolgte. Was dort S. XIII. über die gewählteAnführungs- und Behandlungsweise (nach dem „Won c^uis, reckezuickl") gesagt ist, hat, wie ich hoffe, jeden Theilnehmenden befrie-digt. Ein Kritisches dieser Art ist ohne Zweifel auch für den Stu-dierten und wahrhaft Gebildeten noch anziehend: ein Solcher hat janimmermehr schlechthin — „ausstudiert": und die Scheidewand,welche ein älterer und besonders ein neuerer Scholasticismus zwi-schen dem Gebildeten und dem Philosophen vom Fache ausrichtenwollte, erscheinet ja grundlos, sobald die Sache, worauf es hier ei-,gentlich ankommt, zuerst und näher betrachtet wird. Selbst dieForm, die man noch besonders hervorheben mag, gibt nur einenGradunterschied. (S. XI. vergl. mit S. Z4l — 355.)
Der Zusatz: „Auch für Kirche und Staat!" sollte zugleichauf diese Bestimmung der Schrift Hinweisen. Sonst aber weiset die-selbe zurück auf eine Grundansicht, welche dort über ein Badürfnißder Philosophie als Wissenschaft in unserer Zeit aufgestellt worden:
I. Es ist schlechterdings nicht denkbar, daß die Phi-losophie, indem sie zunächst dem Materialismus entgegensteht, jemalsder Kirche und dem Staat entgegenarbeite, und:
II. Es muß schlechthin gedacht werden, baß eine Dar-stellung der Philosophie, von diesem Gegensätze zunächst ausgegangcn,und denselben festhaltend, wahrhaft für die Kirche und denStaat arbeite, obwohl nur vorbereitungsweise, — aber auf sol-che Art als Begründung für Jeglichen, der zu der ächten höherenBildung gelangen, und so ein würdiger eigentlicher Diener desStaates oder der Kirche (nach der bekannten Unterscheidung) jewerden soll, — und zwar eine Begründung, die zuvörderst real inBetreff des Höchsten, d. h. wahrhaft metaphysisch, und dann erstformal oder logisch erscheinet, da nach der höchsten Ansicht die Form
*) Zuerst in dem „Handbuch der MoraNviffenschaft: mit besonderer Hin-sicht auf den Geist und die Bedürfnisse unserer Zeit; nach der gtenAuflage seiner Darst. der Mvraiphiios." München, ijjrr.