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häuft werden, besonders aber ein und derselbe Conso-n a ii r nicht zu oft hinter einander folgen. Eben so wird derWohlklang unterbrochen durch die zu häufige Aufeinanderfolgeeinsylbiger Wörter, deren Aussprache mit Schwierig-keiten verbunden ist, durch die H in w egl a s s un g der V o-cale entweder in der Mitte oder am Ende der Wörter, unddurch Zusammenziehungen der Sylben, wenn auch gleich die ge-meine Aussprache darauf hinführen sollte. Die Härte wird aberauch durch viele zusammsn gesetzte Wörter befördert,die für die Aussprache mit Schwierigkeiten verbunden sind.
Gegen den Wohlklang streitet ferner der Gleich klang,wo mehrere nahe auf einander folgende Wörter, ohne daß esder stylistische Zusammenhang verlangt, einerley Klang haben.Dieser Gleichklang findet sowohl in der nahen Folge einzelnerBuchstaben und Sylben, als ganzer Wörter Statt. In derletztcrn Hinsicht zeigt er sich, wenn zu viele Wörter vongleicher Sylben länge auf einander folgen; oder wennmehrere Wörter dieselben Endsylben haben; oder wenndieselben Wörter oft hinter einander gebraucht werden;oder auch, wenn in der Prosa durch Nachlässigkeit zufälligeReime in nahe stehenden Wörtern entstehen.
Gegen den Wohlklang verstößt aber auch die Eintönig-keit (Monotonie), wenn die Wörter einander sowohl in derLänge, als in dem Sylbenmaße zu sehr ähnlich sind. Dieß istaber der Fall, wenn mehrere vielsylbige Wörter auf ein-ander folgen; wenn man dieselbe Conjunction (z. B.und, also, auch) beständig wiederhohlt,und wenn man ei-nerleyForm in der Periodirung beständig gebraucht.Daß übrigens der Klang der Wörter nicht, wie bey der Musik,bloß von dem Schalle abhängt, sondern auch von demSinne derselben unterstützt, und durch denselben manches Miß-verhältniß des erstem gehoben wird, versteht sich von selbst. .
Der Numerus, der sehr verschieden ist vom Rhythmusin der Poesie, ist der Wvhlklang, sobald er auf ganze Säheund Perioden ausgedehnt wird. Er beruht dann auf dem