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Allgemeinen genommen/ inner den Gränzen der niedernSchreibart halten; nur selten findet er Gelegenheit, sich zurMittlern zu erheben (wie z. B. bey einigen Verhandlun-gen des auswärtigen Hosstyls); die ho he Schreibart bleibt ihmein ganz fremdes Gebieth, das er nie betreten darf.
§. 6 .
Terminologie und Courtoisie des Geschäft s-
styls.
Obschon beyde im Allgemeinen der guten Schreibart oftlästig und nachtheilig sind, so ist der Geschaftsstvl doch immernoch an sie gebunden, und darf sich nur höchst selten bis aufeinen gewissen Grad von ihnen srey machen.
Die Terminologie besteht in gewissen Kunstausdru-cken, technischen Formeln und solchen Wendungen, die demGeschäftSstyl eigen und so allgemein üblich sind, daß man siehier anwenden muß, obschon der gute Styl überhaupt sie nichterkennen will. Wollte man sich ganz darüber hinweg setzen, sowürde man oft in Umschreibungen gerathen, weitläufig, demgroßer« Publicum, und selbst Geschäftsmännern unverständlichwerden. Bey Vermeidung irgend einer gewöhnlichen Termino-logie ist daher große Behutsamkeit und Mäßigung nothwendig.
Unter Courtoisie versteht man den Inbegriff jener,dem Geschäsksstyle eigenthümlichen Ausdrücke und Formeln,die, dem conventionellen Herkommen gemäß, die Verhältnisseder Personen und ihres Standes bezeichnen.
Auch diesen Eigentümlichkeiten kann der Geschäftsstyl sichnicht entziehen.
Die Courtoisie zerfällt also in zwey Haupt-Rubriken:
1. Beobachtung der einmahl angenommenen Titulaturen;
2. Beobachtung herkömmlicher Ausdrücke, Formeln undWendungen, thcils im Aufsatze selbst, thcils im Eingänge undam Schluß.
Beyde haben die Absicht, Personen gewisser Stände die