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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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zum Theil Übereinkommen. Der Redner muß dieses wohl erspä-hen , um dasselbe hiernach entweder ganz auszuführen, odernur das zu seinem Zweck Dienliche davon aufzunehmen. Zudemläßt sich hier auch aus dem Größeren das Geringere, und ausdem Geringeren ein Größeres ableiten.

Die Kraft der Beyspiele wächst meistens in dem Grade,als die Personen, Ort und Zeit, woher sie genommen sind, unsnäher liegen. Ihre Wiederholung dient insbesondere dazu, dieallgemeine Wahrheit, die man durch sie beweisen und bekräfti-gen will, desto länger vor die Seele des Zuhörers zu halten,und sie ihm dadurch anschaulicher zu machen.

tz. 2r.

Von den Nebenumständen.

Aus glücklicher Benützung der Nebenumstände, die einerThat entweder voran gingen, oder mit ihr zugleich erscheinen,oder ihr folgen, lassen sich von dem Redner mancherley und sehrtriftige Beweisgründe auffinden. So beweiset z. B. Cicero inseiner Rede für den Milo, größten Theils aus den Nebenumstän-den der Ermordung, daß dieser nicht den Clodius habe todtenlassen.