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ky n. s. w.; im Fein-Komischen Leffing, Lichtenberg, Kohebue,Gustav Schilling, Benzel, Swift u. s. w.; im Naiven Frie-drich Laun, Wieland, Göthe rc.
§. 26.
Untergeordnete Arten des Sryls.
Verschiedenheit des darzustellenden Gegenstandes, desZwecks der Darstellung und der Individualität des Schriftstel-lers bestimmen die verschiedenen untergeordneten Arten desSryls. Man unterscheidet daher:
Die gedrängte und ausführliche, oder kräftige und schwacheSchreibart; den trockenen Vortrag, den einfachen oder kunstlo-sen; die zierliche und blühende Schreibart; die feurige leiden-schaftliche und hinreißende (stzste raziicke). Diesen kann mannoch anschließen die fehlerhaften Schreibarten: die harte unddie holperige, die matte, wässerige und weitschweifige, dieschwülstige.
Wir betrachten nun jede derselben einzeln.
h. 27.
Trockene Schreibart. .
Weit entfernt, auch nur von dem geringsten Verschöne-rungsmittel der Rede Gebrauch zu machen, bezweckt sie einzigDeutlichkeit des Ausdrucks. Nur der Verstand ist hierbey ei-gentlich thätige Kraft. Vom Farbenspiel der Phantasie, von derMelodie der Empfindung ist keine Rede.
Diese Schreibart paßt also nur für den abstracto» undstreng-wissenschaftlichen Vortrag. Sie artet leicht in den hartenund holperigen Styl ans, wenn Mittelbegriffe übersprungenund Ideen gewaltsam in einander geschoben werden, oder wennrauher Wortklang sich zu steifem Perioden-Bau gesellt. AlsMuster eines untadelhaften trockenen Styls können Feder,Eberhard u. s. w. gelesen werden.