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um ihn zu beantworten. So z.B. Demosthenes: „Wo soll dieFlotte landen? Der Krieg wird es uns schon lehren." —
Pleona s m u s. Diese Figur setzt, des Nachdrucks we-gen, Worte hinzu/ welche die Grammatik als überflüssig erklärt.Z.B. Virgils: „Viel! «culos anta ipso meos." Ich sah csselbst vor meinen Augen. Dis Worte ich sah e s, sa-gen schon das Nöthige; alle übrigen Zusätze sind Pleonasme n.So auch Weisse im Trauerspiel Crispus:
»Itzt steigt er auf zu dir, zu dir, dem er gehört,
Du, der Erlöser, Gott, zu dir!"
Vorzüglich schön und innig läßt sich diese Figur mit demKlimax verbinden. So sagt z. B. Cicero von Catilina's Ent-weichung aus Rom: t^liiit, oxeessit, evasit, eriisiit. —
Man sey bey dieser Figur darauf bedacht, daß die unnöthi-gen Wörter nur in grammatischer, aber weder in logischer nochin rednerischer Hinsicht überflüssig seyen.
Polysyndeton, Häufung der Bindewörter. Diese Fi-gur dient dazu, um dem schnellen Gang der Rede beym Aus-druck der Empfindungen und Begriffe mehr Haltung zu geben,damit Verstand und Gefühl gezwungen werden, dabey längerzu verweilen. Können sie nicht so leicht hinüber gleiten, so ge-winnt die Empfindung an Tiefe, und der Verstand dringt mehrin das Wesen der Sache ein. Besonders wird auf diese Art derBegriff von Menge anschaulicher gemacht. Z. B.: „Er verei-niget in sich hohen Geist, und den edelsten Charakter und dasbeste Herz und die unermüdekste Thätigkeit." —
Pruteritio. Die scheinbare Übergehung einer Sache,die man nur etwas leichter berührt, um desto schneller auf eineandere, sie noch übertreffende Vorstellung zu kommen. Z. B.:
„Erwarten Sie nicht, daß ich hier diesen Helden aufsei-nen Siegeszeichen entseelt vorstelle, daß ich den blutigen Leich-nam enthülle, bey dem der Donner noch dampft, der ihn traf.''
F l e ch i e r.
Synesis oderS yl l e p s is, wenn man ein Wort mehr