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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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Hierbey ist aber darauf zu achten/ daß man die Verglei-chungen nie über die wichtigsten Puncte der Ähnlichkeit ausdeh-ne, weil man sonst in das Kleinliche und Lächerliche verfallt.

tz. 6.

Eigenschaften eines guten Perioden.

Man unterscheidet einen dreyfachen Perioden-Bau, dengrammatischen/ den logischen, und den ästhetischen.

Den gr am m a ti sch e nPerioden-Bau bestimmt der Syn-tax, welcher die einzelnen Redetheile und Sätze nach den Re-geln der Sprachlehre zu einem zusammenhängenden Ganzenverbinden lehrt, woraus der g r a mm a t i sch - r i ch tig e Zu-sammenhang entsteht, oder die Vollkommenheit der äußernStellung.

Den inner» Bau des Perioden bestimmt die Logik, in-dem sie uns über die in einem Perioden aufzunehmenden Be-griffe und über das Verhältnis; der Sätze belehrt.

Der ästhetische Perioden-Bau beabsichtet den Wohlklangin der Stellung der grammatisch und logisch richtigen Begriffeund Ausdrücke.

So vereinigen sich also drey Göttinnen zur Bildung desvollkommenen Perioden. Es zeigt sich hieraus, daß in jedemPerioden Stoff und Form wohl von einander zu unterschei-den seyen. Der S t o ff verlangt daS rechte Maß und Verhält-nis; der Begriffe, deren der vollkommene Periode weder zu we-nig noch zu viel duldet. Sind her Begriffe zu wenig, so fehltes dem Perioden an Saft und Kraft; sind ihrer zu viele an-gchäuft, so wird er erdrückt und erstickt.

Die Form gebiethet Vermeiden alles Unrichtigen, Ge-zwungenen, Unverständlichen und Widrigen.

Hiernach sind die Eigenschaften des Perioden entwederäußere oder innerel

Die innern Eigenschaften sind die logischen; ihre Beobach-tung gibt dem Perioden Kraft und Klarheit.