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nrn ihre Einfalt und Würde, ihre bestimmte Genauigkeit undWahrheit, ihren Wohlklang, ihre schöne Rundung und Har-monie, ihre Kürze mit ihrem Reichthum zum Borbilde unse-rer Gedankenweise und unser« Vortrag«, insonderheit in frü-hen Jahren, unablöjsig studiere».'' —
Diese Periode besteht au« vielen grösiern und kleiner» Ta-tzen, deren keiner, so wie er hier steht, für sich völlig bestimmtist; alle zusammen aber bilden den harmonische» Verein de« be-dingte» Ganzen.
§. 2 .
Periodirter Styl.
Der per io dirt, Styl ist also da« Grgeiiiheil von dem-jenigen, welcher die Gedanken zerschnitten und glied-weise sin'ie«»-» <-> vortrögt.
Jede von diesen beyden Schreibarten hat ihre eigenen Vor-züge. Die penodirte Schreibart ist allerdings harmonischer,und erhalt den Geist de« Zuhörer« oder Lesers bis zum letztenRuhepnnct in ununterbrochener Spannung und Aufmerksamkeit;die zerschnittene hat aber mehr Lebhaftigkeit und Schimmer.
Der Redner macht daher von beyden wechselweisen Ge-brauch, je nachdem Stoff und Absicht es erheischen. Um Ein-förmigkeit zu vermeiden und Mannigfaltigkeit zu erzielen, lasster einfache und zusammengesetzte Satze mit einfachen und zu-sammengesetzten Perioden in seinem Vortrage nach Umstandenadwechseln, und wird hier und da überhaupt uni so mehr leichtund ganz u-iprri-,tisch seyn, als der 'Periode durch die Auf-merksamkeit und Anstrengung, welch, er von dem,'iuhiirer for-dert, in die L/inge doch endlich ermüdet.
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