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1 (1825) Theorie der Beredsamkeit für alle Formen prosaischer Darstellung : nach den besten Quellen der Alten und der Neuern bearbeitet, und mit Mustern und Beyspielen belegt
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Ehrfurcht wird das Beben die Ehrfurcht Stille dann

Ruhe

Freude die stillere Ruhe dann mit dem feuchten GerücheSchauert belebende Kraft von der Erd' in die offneren Sinne.Mit dem stärkenden Hauch gemähter Wiesen ergießt sichStillerquickender Muth in die heimlich zitternden Kniee;

Und nun hellt der Himmel sich wieder; die leiseren BlitzeUnd die ferneren Donner sind stillbegeisternder Nachhall.

Kosegarten.

Doch schwühler wird die Luft. Die Creaturen ächzen-Die matte Schöpfung stöhnt. Die welken Fluren lechzen.Allvater winkt, und schnell klimmt schwarze WetternachtHerauf aus Süd und West. Des Sturmes Kraft erwacht.

Es blitzt. Der Donner rollt. Die Bodenfeste zittert.

Das wilde Weltmeer tobt. Der Eichwald dampft und split-tert.

*

* »

-Sie kommt, ersehnt dem Müden,

Die süße, süße Nacht, und träufelt Trost und FriedenIn jede wunde Brust, und schließt zu sanfter Ruh'

Und holder Träumerey die nassen Wimper zu.

c) Nachahmender Ausdruck der Empfindungen und Lei-denschaften. So spricht z. B. der Erzürnte rasch, kurz undabgebrochen. Der Styl der Liebenden ist weitläufig und vollWiederhohlungen ; der Conversations-Ton mu»ter, gefällig undleicht. Mit sehr wählerischen Worten drückt Terenz Überdrußund lange Weile aus:laustet me czuotistiarrarum kiarumlormarum."

Den Wohllaut selbst kann man nicht wohltönenderausdrücken als in dem folgenden Gedichte von Voß. Ich gebees ganz, weil es zugleich den sichersten und vollsten Beweisliefert, wie sehr die deutsche Sprache des Wohlklangsfähig sey.