(Theilweise nach einem alten Volksliedes
Schwarzdunkel die Nacht;
Kein Sternlein schimmert,
Kein Fünklein flimmert:
Ach! Alles so dunkel umher!
Hier sitz' ich alleine.
Und wein' — ich weiß wohl, was ich weine,Ich hoffte zu viel, nun hoff ich nicht mehr;Ach! Liebe hat mich so traurig gemacht!
Der Engel der Nacht)
Erscheinet den Müden,
Und labt mit Frieden
Die glücklichen Menschen umher:
Mich hat er vergessen!
Ich denk' allein — ich weiß wohl wessen.
Ich hoffte zu viel, nun hoff' ich nicht mehr;Ach! Liebe hat mich so traurig gemacht!
Die dunkle NachtWird wieder vergehen;
Von lichten Höhen
Wird leuchten der Morgen umher,
Für mich ohne Wonne!
Mir schien wo anders meine Sonne.
Ich hoffte zu viel — nun hoff' ich nicht mehr;Ach! Liebe hat mich so traurig gemacht.
Nun leb' ich hinfort.
Mir Dornen zu streuen.
Mich soll befreyen
Was anders — ich wüßte wohl was!
Hier, unter dem Moose
Ein Bettlein sucht die Freudenlose.
Kein Fürchte» ist hier, kein Hoffen ist hier;Hier ruht es sich sanft in ewiger Nacht!
Kf
Philosoph. Abtheil. II. Band.