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2 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
Entstehung
Seite
436
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Si, Si, Si!

Die Tugend fehlet nie!

Um schon im Himmel hier zu seyn,

Erhalte stets dein Herz nur rein!

Si, Si, Si!

Die Tugend fehlet nie!

Kling! Kling! Klang!

Dein Leben sey Gesang,

Nach Scherenschleifers TheorieDon Ut, Re, Mi, Fa, Sol, La, Si,

Kling! Kling! Klang!

Sey Leben stets Gesang!

B a g g e s e

Die gesammte Trinklehre.

Mundgefang.)

Seit Vater Noah in Becher goß

Der Traube trinkbares Blut,

Trinkt jeder ehrliche Tischgenoß;

Doch Keiner weiß, was er thut.

Man trinkt, wie man existirt!

Als wenn sich von selbst so verstünde, was Trinken und Daseyn

heißt!

Des Trinkens GeistHat niemand noch deducirt.

Chor.

Ja! wenn sich von selbst so verstünde, was Trinken und Dassyn

heißt!

Den wahren Geist

Hat niemand noch deducirt.

Die Dichter sangen zwar weit und breit:

»Ich klinge, du klingest, er klingt!"

Und ahneten etwas von Göttlichkeit

Im: »Trinkt, ihr Brüderchen, trinkt!"

Sie gaben dem Denker den Wink:

Doch Keiner benutzt'ihn, um's Eine, was noch ist, zu finden drin.Den großen Sinn

Im: »Trinkt, ihr Brüderchen, trinkt!"