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2 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
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Neckte mich ein holdes Weiblein,

Notabene, reich und alt;

Freyen wollt' ich solch ein Täublein,

Notabene, stürb' es bald.

O ich küßt' ohn' Unterlaß,

Notabene, dieses Glas.

Wein und Mädchen sind ein Segen,

Notabene, mohlgepaart;

Und der Pfennig schafft Vermögen,

Notabene, wenn man spart.

Darum lieb' ich immer treu,

Notabene, diese drey.

Voß.

Lebenslied.

Junge Freudengötter,Flattert auf und ab,Streuet RosenblätterAuf dc-n Ernst herab;

Daß die Stirn erheitert.Daß die Lippe frey,

Und die Brust erweitertFür die Scherze sey!

Leichter Sinn befreyetDen gefangnen Witz,

Jede Stelle weihetEr zum Göttersitz.

Seht, die Götter kommen!Nur vom Tiefsinn fern.Sind sie unter frommen.Frohen Menschen gern.

Mag die Weisheit immerUnsre Mahle weih'n;

Aber laßt uns nimmerZu vernünftig seyn!

Zu viel Weisheit machteManchen kalten Tropf;Doch kein Froher lachteEich um Herz und Kopf,