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2 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
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Und guter Much, und guter WeinSoll nirgends künftig selten seyn!

Das Weib soll, hold dem Mann gesinnt,

Zu seiner Wenn' ihn binden,

Den Mann beglücken Weib und Kind,

Und Jeder Liebe finden.

So däucht's uns gut beym goldnen Wein;

Sv wollen wir's, so soll es seyn!

Die Männer, welche Zeit und KraftDem Wohl der Brüder weihen,

Die sollen sich beym RebensaftRecht oft, wie wir jetzt, freuen.

So wollen wir's, so soll es seyn,

So fügen wir's bey goldnem Wein.

Der Reiche soll mit milder HandDem schwachen Armen geben!

Wir Menschen sind uns »ah verwandt;

Ein jeder Mensch soll leben!

Stoßt fröhlich an, und trinkt den Wein:

Die ganze Welt soll glücklich seyn!

Starke

Das Lied von der Trennung.

Die Engel Gottes weinen,

Wo Liebende sich trennen.

Wie werd' ich leben können,

O Mädchen» ohne dich?

Ein Fremdling allen Freuden,

Leb' ich, nach unserm Scheiden;

Und du? vielleicht auf ewigVergißt Luisa mich!

Ich kann sie nicht vergessen!

Mir fern vorüber fliegenWird jegliches Vergnügen,

Ach sonst so gern um mich!

Für dieses Herz voll Trauer-Ist keine Lust von Dauer.

Und du? vielleicht aus ewigVergißt Luisa mich!