Durch Grillen nicht gedrängetVcrknickt sich keine Lust;
Durch Zieren nicht geenget.
Schlägt freyer unsre Brust.
Mit jedem Schritt wird weiterDie rasche Lebensbahn,
Und heiter, immer heiterSteigt unser Blick hinan.
Uns wird es nimmer bange.
Wenn Alles steigt und fällt,
Und bleiben lange! lange!
Auf ewig so gesellt.
Göthe.
Trinklied.
Wir sind die Könige der Welt,
Wir sind's durch unsre Freude;
So hoch, wie Freud', erhebt kein Geld,So hoch kein Stern am Kleids!
In unfern Gläsern perlet Wein,
Und Alles soll jetzt unser seyn.
Wir sind die Könige der Welt;
Wir geben ihr Gesetze,
Und Gnade dem, der treu sie hält!
Kein Biedrer sie verletze!
In unfern Gläsern perlet Wein;
Drum höre, Welt, so soll es seyn:
Von Herzen gut, und Keinem Feind,Und fern von Trug und Neide,
Der Achtung werth, ein echter Freund,Und wackrer Menscheü Freude,
Soll künftig jeder, groß und klein,
Und reich und arm, aus Erden seyn.
Ein warmes, immer reges HerzBey Hellem Licht im Kopfe,
Gesunde Glieder ohne Schmerz,
Und Heinrichs Huhn im Topfe,