Süß, geräuschlos, kühl und stilleSoll's in deiner Kammer seyn.
O so eile, Trauter, hülleIn dein Schlafgewand mich ein!
Die mich gern und liebend schauten,
Mond und Sonne, lebet wohl!
Die mir süße Wehmuth thauten,
Früh- und Spätroth, lebet wohl;
Lebet wohl, ihr grünen Felder,
Du mein Tausendschönchen-Thal!
Düstre, feyerliche Wälder,
Bach' und Hügel allzumahl!
Die ihr zärtlich mich umschlänget,
Mit mir theiltet Weh und Wohl,
Mit mir kämpftet, mir mir ränget,
Lebet, Freunde, lebet wohl!
Die du meinen Staub erschufest,
Und ihn heut' in deinen Schovß,
Mutter Erde, wiederrusest.
Hüll' ihn sanft und störungslos!
Ewig wird die Nacht nicht dauern,
Ewig dieser Schlummer nicht.
Hinter jenen GräberschauernDämmert unauslöschlich Licht.
Aber bis das Licht mir funkle.
Bis ein schöner Tag mir lacht,
Sink' ich ruhig in die dunkle,
Stille, kühle Schlummernacht.
Kosegarten.
Begräbnrßlied.
Ruhe sanft bestattet,
Du, von Schmerz ermattet;Allen Kummer tjlgt das Grab.
Wir, die letzten Blicke senkend,
Steh',, am Rand, und dein gedenkend»Streu'n wir Blumen dir hinab.