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2 (1824) Bibliothek der Humanitäts-Wissenschaften zur Selbstbildung für Jünglinge von reiferem Alter : philosophische Wissenschaften
Entstehung
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Nun schweigt des Sturmes Toben,

Und Helle glänzt von oben;

Die düster» Wolken fernhin ziehen,

Weste schmeicheln, Blumen glühen.

Entathmet und entseelt.

Und unversehrt dem Tod vermählt.

Sinkt nun der Greis vom Thurm hinab.

Und wo er sinket, wird zum GrabDie Ruhestätte ihm erwählt;

Und hold, im lichtumfloffnen SchimmerDer eingestürzten Trümmer,

Erscheinet, kniend sich umschließend.

Das Tageslicht begrüßend.

Das Knabenpaar, in Glorie verklärt:

Denn Unschuld ist dem Himmel werth;

Und mag die Welt in Schutt versinkenDem Reinen wird sein Engel winken!

Ehr. Kusfner.

König Elrichs Irrgarten.

Herr Elrich jagt im grünenj WaldAuf goldgezäumtem Roß,

Gewahrt auf hohem Berge baldEin grau gethürmtes Schloß.

Ins tiefe Thal ein Fräulein schautGar freundlich und allein.

Schon Gunihild, willt du die BrautVon König Elrich seyn't""

Ach, euer Braut, die wär' ich gernIn Silberstück und Krön';

Doch theilt mit Elrich, meinem Herrn,Frau'Jsabell den Thron."

»»Frau Jsabell, die ist nicht sein,

Ist gelb von Angesicht.