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Freyec Strom sey ineine Liebe,
Wo ich freyer Schiffer bin!
Harmlos wallen seine TriebeWog' an Woge dann dahin.
Laß in seiner Kraft ihn brausen!
Wenn kein Damm ihn unterbricht,
Müsse dir davor nicht grausen!
Denn verheeren wird er nicht.
Auf des Stromes Höhe prangetEine Insel anmuthsvoll.
Wo der Schiffer hin verlanget.
Aber ach! nicht landen soll.
Auf der schönen Insel thronetSeines Herzens Königin».
Bcy der süßen Holdinn wohnetDennoch immerdar sein Sin».
Hänget gleich sein Schiff an BandenStrenger Pflichten, die er ehrt;
Wird ihm gleich dort anzulanden,
Molly, selbst von dir verwehrt:
O so laß ihn nur umfahrenSeines Paradieses Rand,
Und es seine Obhut wahrenGegen fremde Räuberhand.
Selbst, o Holdinn, kannst es glauben,Mas dir Mund und Herz verspricht. —Selbst das Paradies beraubenUnd verheeren wird er nicht.
Keine Beere wird er pflücken,
Wie so lockend sie auch glüht,
Nicht ein Blümchen nur zerknicken.
Das in diesem Eden blüht.
Hinschau'n soll ihn nur ergehenWann sein Schiff herum sich dreht,
Nur der süße Duft ihn letzen,
Den der West vom Ufer weht.
Aber ganz von hinnen scheide» ,
Fern von deinem Angesicht