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Welch ein wonniges Betrachten,
Wo ich ging und saß und stand!
Welch ein Säuseln, welch ein Wehen,
Wann sie kosend mich umfing,
Und mit süßem LiebeflehenBrünstig mir am Halse hing!
Alles, Alles das, wie selig,
O wie selig fühlt ich das!
Fühlt' es so, daß ich allmählichAlles außer ihr vergaß;
Und nun ward, in ihr zu leben.
Mir so innig zur Natur,
Wie in Licht und Luft zu weben,
Jeder Erden - Creatur.
Stolz könnt' ich vor Zeiten wahnen,
Hoch sey ich mit Kraft erfüllt.
Auch das Geistigste mit TönenZu verwandeln in ein Bild.
Doch lebendig darzustcllenDaS, was sie und ich gefühlt,
Fühl' ich jetzt mich, wie zum schnellenReigen sich der Lahme fühlt.
Es ist Geist, so rasch beflügelt,
Wie der Specereyen Geist,
Der, hermetisch auch versiegelt,
Sich aus seinem Kerker reißt.
Welche Macht kann ihn bezähmen?
Welche Macht durch Ton und WortFesseln und gefangen nehmen? —
Leicht wie Äther, schlüpft er fort. —
Nun — o wär ich nie geboren,
Oder schwänd' in Nichts dahin! —
Was sie war, ist mir verloren.
Da, was ich ihr war, noch bin.
Sie wähnt sich's von Gott geheißen.
Trotz Verblutung oder Schmerz,
Von dem meinigen zu reistenIhr ihm einverwachstnes Herz.
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