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ß. 24.
Einzelne Versmaße.
Die vier Hauptgattungen der Versmaße sind:
s) das jambische;
b) das t r 0 chä i sch e ;
c) das daktylische;
>l) das choriambische.
Dazu kommen noch die zusammengesetzten stro-phischen Verse.
§. 25 .
Jambisches Versmaß.
Dieses besteht aus jambischen Versen, so wie diese ausjambischen Sylbenfüßen bestehen. Der jambische Vers kanneine Lange von einem bis zu sechs Füßen baden. Manchmahlwerden in den jambischen Vers auch andere Sylbenfüße ge-mischt, z. B. ein Anapäst rc. Daraus entspringt eine schöneMannigfaltigkeit. Der zwey-, drey- und vierfüßigen Jambenbedienen sich vorzüglich die lyrischen Dichter; des fünffüßigendie Tragiker. Bey den dramatischen Dichtern der Griechenund Römer war der sechsfüßige Jambe, der so ge-nannte Aarnbus triirmtor oder 8engriu8 gebräuchlich, worinandere Sylbenfüße mir den jambischen wechseln. Der im eilf-tcn Jahrhundert aufgekommene Alexandriner, bestehtgleichfalls aus sechs jambischen Füßen, unterscheidet sich abervon dem jambischen Trimeter, dessen Worrfüße viel abwech-seln, dadurch, daß er in der Mitte einen Abschnitt (Cäsur)hat, nähmlich nach der sechsten Sylbe, wodurch er in zweygleiche Theile zerfällt. Es wechseln männliche und weiblicheReime ab. Die Alexandriner werden leicht monoton, undes gehört viel Geschicklichkeit dazu, um sie in einem län-geren Gedichte erträglich zu machen. Die älteren deutschenDichter schrieben Epopeen und Lehrgedichte in diesem Sylben-maße, welches man heul zu Tage höchstens noch zu kleinerenLustspielen anwendet. Dusch har diesem Verse mehr Wechseldurch weibliche Abschnitt? zu geben gesucht,