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Lautes der einzelnen Sylben und Wörter, und in dem Melo-dischen ihrer Aufeinanderfolge; der Numerus aber in dem Ver-halrnißmaßigen der Srrucrur ganzer Satze und Perioden.
3o.
Redner und Dichter, in so fern sie ein und dasselbeMittel der Darstellung, die Sprache, bey ihren Werken ge-mein haben, sind an die Regeln der Srylistik gebunden. DerInbegriff derselben gehört in die Sphäre der Rhetorik undPoetik.
8 ,.
Die Hauptformen der Redekunst sind: die epistolarische,die dialogische, die dogmatische, die historische und die eigent-lich orarorische.
Plastische Künste.
») M a h l e r e y.
82.
Mahlerey ist die Kunst, das Schone mittelst des Lichtesund Schattens, folglich mit scheinbarer Erhöhung und Vertie-fung , auf Flachen darzustellen. Sie ist Kunst des Raumes,schaffet durch Begrenzung desselben, und stellt daher zugleichSeyendes dar.
63 .
Die Mahlerey stellt das Schone auf Flachen, entwederdurch bloße Zeichnung der Umriffe mit Andeutung vön Lichtund Schalten, oder durch Farben dar. Die Farbe macht dasProduct bestimmter und faßlicher, und gewahrt demselben einenhöheren Reiz.
64.
Zeichnung ist die eigentliche Grundlage der Mahlerey;die meiste Kraft liegt in der Form des Körpers, und diese