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Die Entstehung des Doktor Faustus : Roman eines Romans
Entstehung
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dort eine Ambulanz bereit, deren Rollbahre mich bald,von Lifts gehoben, durch die weitläufigen Korridore von«Billings Hospital» und in das bereitgestellte, von dem gu-ten Kind schon mit Blumen geschmückte Zimmer führte.Wie lebhaft steht mir, der ich nie die Lebensordnungeines großen Krankenhauses erfahren, mit Chirurgie niezu tun gehabt hatte, diese ganze Ankunft und Installie-rung vor Augen: die Bekanntschaft mit den durch die nichtbis zum Boden reichende Pendeltür hin und her schwe-benden, messenden, injizierenden und alle Augenblickekalmierende Tabletten verabfolgenden Pflegerinnen; diefast sofort erfolgende Begrüßungsvisite der behandelndenÄrzte in corpore, an der Spitze der Operateur Dr. Adamsselbst, ein Mann von schlichter Liebenswürdigkeit undHerzensgüte, ohne eine Spur der Tyrannenallüren desAnstaltsgewaltigen deutschen Stils, vor dem Assistentenund Schwestern zittern; sodann sein «Medical Advisor»,der Internist und Universitätsordinarius, Professor Bloch,hochgewachsen, brünett, aus Fürth bei Nürnberg gebür-tig, wie er mir bald auf deutsch vertraute; ein Dr. Philippsdazu, Lungenspezialist, scherz- und plauderhaft vonNatur, ein erst vierundzwanzigjähriger Dr. Carlson, nor-discher Herkunft und bildhübsch, «Intern» dieses großenHauses schon seiner ausgezeichneten Intelligenz und ma-nuellen Geschicklichkeit wegen, und weitere weißbe-kittelte Entourage. Es waren angenehme persönliche Ein-drücke für den Anfang. Die erste Allgemeinuntersuchungnachher nahm Professor Bloch, mit Autorität eintretend,dem Assistenten aus der Hand, der schon damit begonnenhatte. Sein Verhör über die Vorgeschichte der Krankheitwar freundschaftlich und genau. Sie wurde übrigens in

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