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Die Entstehung des Doktor Faustus : Roman eines Romans
Entstehung
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weniger zufälligen Anlaß höherer und allgemeinerer Be-trachtung werden. Als Mittel zu kulturkritischer oderkunstphilosophischer Erkenntnis zu dienen, ist mehr undbesser, als schmeichelhaft: es ist ehrenvoll und bringt ob-jektiven Gewinn.

Ich habe ein unter holdem Sich-verstecken geäußertes«Oh, really ?»im Ohr, das die Antwort war, auf ein Wort,zum Abschied gesprochen, als wir Lake Mohonkverließen.Cynthia, sechzehnjährig, verbrachte mit ihren Eltern dieFerien, oder einen Teil davon, an dem gefriedeten Ort,ein College girl mit ausgesprochen geringer Meinung vondiesem vorläufigen Lebensstand. Was er ihr bot, bezeich-nete sie achselzuckend als «very insignificant». Hier las sieeinen amerikanischen «classic» namens The Magie Moun-tain, und es war recht lieblich, sie damit herumgehen zusehen, besonders wenn sie ihre hellrote Jacke trug, einmit Recht und meinetwegen auch aus Berechnung vonihr bevorzugtes Kleidungsstück, das ihrer leichten Ge-stalt vorzüglich zustatten kam. Dem Urheber ihrer be-schwerlichen, aber eben darum erhebenden Unterhaltunghier zu begegnen, war wohl eine Überraschung, ein ju-gendliches Abenteuer sogar, und als bei einer Abendmu-sik ihre gute Mutter die Bekanntschaft anbahnte, gab sieentschuldigend zu verstehen, daß Cynthia sehr aufgeregtsei. Wirklich hatte diese damals recht kalte Hände, aberspäter nicht mehr, bei freundschaftlichen Gesprächen imGesellschaftszimmer oder auf dem das Haus umlaufendendeckartigen Balkon. Fand sie heraus, daß die zarte Be-wunderung des Beschwerlich-Erhebenden sich beruhigenmag in einer erwidernden Bewunderung, die dem ewigenReiz süßer Jugend gilt und beim letzten Blick in die