zugleich den schwarzen Federbusch auf dem Dachedes Leichenwagens zerzauste, in den Mähnen allerPferde spielte, die bis zum Flusse hinunter standen,und an den schwarzen Hutschleiern des Trauer-kutschers und der Stallknechte zerrte. Einzelne, ganzseltene Schneeflocken kamen in großen, langsamenBogenlinien vom Himmel herab.
Die Pferde des Leichenwagens, ganz in Schwarzgehüllt, daß nur die unruhigen Augen sichtbarwaren, setzten sich, von den vier schwarzen Knechtengeführt, langsam in Bewegung, das Militär schloßsich an, und eine nach der anderen fuhren die übri-gen Kutschen vor. Christian Buddenbrook stieg mitdem Pastor in die erste. Der kleine Johann folgtezusammen mit einem wohlgenährt aussehenden Ver-wandten aus Hamburg. Und langsam, langsam,lang ausgedehnt, betrübt und feierlich, wand sichThomas Buddenbrooks Leichenzug dahin, währendan allen Häusern der Wind mit den auf Halbmastgezogenen Fahnen klatschte... Die Beamtenschaftund die Kornträger schritten zu Fuß.
Als draußen, über die Wege des Friedhofes hin,der Sarg, gefolgt von der Schar der Leidtragen-den, vorbei an Kreuzen, Statuen, Kapellen undnackten Trauerweiden, dem Buddenbrookschen Erb-begräbnis sich näherte, stand schon die Ehren-Kom-pagnie bereit und präsentierte aufs Neue. Hintereinem Gebüsch erklang in gedämpften und schwerenRhythmen ein Trauermarsch.
Und wieder war die große Grabesplatte mildem