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sich allein —, „daß wir so früh ins Comptoir ge-laufen sind und nicht lieber die Schule beendigthaben!" Und Stephan Kistenmaker antwortete: „Ja,da hast du wahrhaftig recht!... Warum übrigens?"
Ter Senator arbeitete jetzt meistens allein an demgroßen Mahagoni-Schreibtisch in seinem Privat-bureau; erstens, weil dort niemand es sah, wenn erden Kopf in die Hand stützte und mit geschlossenenAugen grübelte, hauptsächlich aber, weil die haar-sträubende Pedanterie, mit der sein Socius, HerrFriedrich Wilhelm Marcus, ihm gegenüber immeraufs Neue seine Utensilien ordnete und seinenSchnurrbart strich, ihn von seinem Fensterplatz imHauptcomptoir verjagt hatte.
Tie bedächtige Umständlichkeit des alten HerrnMarcus war im Laufe der Jahre zur vollständigenManie und Wunderlichkeit geworden; was sie aberin letzter Zeit für Thomas Buddenbrook zu etwasunerträglich Aufreizendem und Beleidigendem machte,war der Umstand, daß er selbst zu seinem Entsetzenoftmals etwas Ähnliches an sich beobachten mußte.Ja, auch in ihm, der ehemals aller Kleinlichkeit soabhold gewesen war, hatte sich eine Art von Pedan-terie entwickelt, wenn auch aus einer anderen Kon-stitution und einer anderen Gemütsverfassung her-aus.
In ihm war es leer, und er sah keinen anregendenPlan und keine fesselnde Arbeit, der er sich mitFreude und Befriedigung hätte hingeben können.Sein Thätigkeitstrieb aber, die Unfähigkeit seines
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