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Was das rein Geschäftliche betraf, so galt imAllgemeinen sein Vermögen für stark reduziert unddie Firma für im Rückgänge begriffen. Dennoch warer, sein mütterliches Erbe, den Anteil am Meng-straßenhause und den Grundbesitz eingerechnet, einMann von mehr als sechsmalhunderttausend MarkCourant. Das Betriebskapital aber lag brach seitlangen Jahren, mit dem pfennigweisen Geschäfte-machen, dessen sich der Senator zur Zeit der Pöppen-rader Ernteangelegenheit angeklagt hatte, war esseit dem Schlage, den er damals empfangen, nichtbesser, sondern schlimmer geworden, und jetzt, ineiner Zeit, da Alles sich frisch und siegesfroh regte,da seit dem Eintritt der Stadt in den Zollverbandkleine Krämergeschäfte imstande waren, sich binnenweniger Jahre zu angesehenen Großhandlungen zuentwickeln, jetzt ruhte die Firma Johann Budden-brook ohne irgend einen Vorteil aus den Errungen-schaften der Zeit zu ziehen, und über den Gang derGeschäfte befragt, antwortete der Chef mit matt ab-wehrender Handbewegung: „Ach, dabei ist nicht vielFreude..." Ein lebhafterer Konkurrent, der einnaher Freund der Hagenströms war, that die Äuße-rung, daß Thomas Buddenbrook an der Börse eigent-lich nur noch dekorativ wirke, und dieser Scherz, deraus das sorgfältig gepflegte Äußere des Senatorsanspielte, wurde von den Bürgern als eine unerhörteLeistung gewandter Dialektik bewundert und be-lacht.
War aber der Senator im Fortwirken für das alte
Manu, Buddenbrooks. II. 21