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räterisch um sich blickend, an dem Folgmädchen vor-bei, das die Karten überbracht hatte und die Glas-thür offen hielt, hinter dem Konsul ins Landschafts-zimmer trat. . .
Hermann Hagenström, in einem fußlangen, dickenund schweren Pelze, der vorne offen stand und einengrüngelben, faserigen und durablen englischen Win-teranzng sehen ließ, war eine großstädtiche Figur,ein imposanter Börsentypus. Er war so außerordent-lich fett, daß nicht nur sein Kinn, sondern sein ganzesUntergesicht doppelt war, was der kurz gehaltene,blonde Vollbart nicht verhüllte, ja, daß die geschoreneHaut seiner Schädeldecke bei gewissen Bewegungender Stirn und der Augenbrauen dicke Falten warf.Seine Nase lag platter als jemals auf der Ober-lippe und atmete mühsam in den Schnurrbart hinein;dann und wann aber mußte der Mund ihr zur Hülfekommen, indem er sich zu einem ergiebigen Atem-zuge öffnete. Und das war noch immer mit einemgelinde schmatzenden Geräusch verbunden, hervorge-rufen durch ein allmähliches Loslösen der Zunge vomOberkiefer und vom Schlunde.
Frau Permaneder verfärbte sich, als sie diesesaltbekannte Geräusch vernahm. Eine Vision vonCitronensemmeln mit Trüffelwurst und von Straß-burger Gänseleberpastete suchte sie heim dabei undhätte beinahe für einen Augenblick die steinerne Würdeihrer Haltung erschüttert. . . Das Trauerhäubchenauf dem glattgescheitelten Haar, in einem vortreff-lich sitzenden schwarzen Kleid, dessen Rock mit Vo-
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