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2 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
Entstehung
Seite
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zuckend. Dennoch ging etwas dabei über sein Gesicht,als erschräke er über seine eigenen Worte.

Frau Permaneders Kops sank tief herab; ihreHände hörten auf, einander zu Pressen, und er-schlafften plötzlich in allen Gliedern.

„Unserer Zustimmung!" wiederholte sie nach einerPause, traurig und sogar mit einiger Bitterkeit.„Lieber Gott, du weißt gut, Tom, daß du thun wirst,was du für richtig hältst, und daß wir Anderen dirunsere Zustimmung nicht lange versagen können!...Aber wenn wir ein Wort einlegen. . . dich bittendürfen," fuhr sie beinahe tonlos fort, und ihre Ober-lippe begann, zu beben . . . „Das Haus! MuttersHaus! Unser Elternhaus! In dem wir so glücklichgewesen sind! Wir sollen es verkaufen . . .!"

Der Senator zuckte wieder die Achseln.

„Tu wirst mir glauben, Kind, daß Alles, wasdu mir Vorhalten kannst, mich ohnehin so sehr be-wegt wie dich... Aber Gegengründe sind das nicht,sondern Sentiments. Was zu thun ist, steht fest.Da haben wir dies große Grundstück . . . was sollenwir jetzt damit beginnen? Seit langen Jahren, schonseit Vaters Tode, verfällt das ganze Rückgebäude.Im Billardsaal lebt eine freie Katzenfamilie, undtritt man näher, so läuft man Gefahr, durch denFußboden zu brechen. . . Ja, hätte ich nicht meinHaus in der Fischergrube! Aber ich habe es, undwohin damit? Soll ich vielleicht lieber das ver-kaufen? Urteile doch selbst ... an wen? Ich würdeungefähr die Hälfte des Geldes verlieren, das ich hin-