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Mutter wieder zu erkennen. Aber unter der Haube,die die alte Dame Sonntags getragen, saß wie imLeben das rötlich braune, glattgescheitelte Toupo,über das die Damen Buddenbrook aus der Breiten-straße sich so oft lustig gemacht hatten . . . Blumenlagen verstreut auf der Steppdecke.
„Es sind schon die prachtvollsten Kränze gekom-men," sagte Frau Permaneder leise. „Von allenFamilien . . . ach, einfach von aller Welt! Ich habeAlles auf den Korridor hinaufschafsen lassen; ikpmüßt es euch später ansehen, Gerda und Tom. Esist traurig schön. Atlasschleifen von dieser Größe..."
„Wie weit ist es mit dem Saal?" fragte derSenator.
„Bald fertig, Tom. Fast bereit. TapeziereiJacobs hat sich alle Mühe gegeben. Auch der . . ."und sie schluckte einen Augenblick . . . „auch der Sargist vorhin gekommen. Aber ihr müßt nun ablegen,ihr Lieben," fuhr sie fort und zog behutsam dasweiße Tuch an seinen Platz zurück. „Hier ist es kalt,aber im Frühstückszimmer ist ein bißchen geheizt...Laß dir helfen, Gerda; mit einem so prachtvollenUmhang muß man vorsichtig umgehen . . . Darfich dir einen Kuß geben? Du weißt, ich liebe dich,wenn du mich auch immer verabscheut hast . . . Nein,ich verderbe dir nicht die Frisur, wenn ich dir denHut abnehme . . . Dein schönes Haar! Solches Haarhat Mutter auch in ihrer Jugend gehabt. Sie warja niemals so herrlich wie du, aber es hat doch eineZeit gegeben, und ich war schon auf der Welt, wo