Geschäfte gehen schlecht, sie gehen zum Verzweifeln,genau seit der Zeit, daß ich mehr als Hundert-tausend an mein Haus gewandt habe. . . Nein, essteht nicht gut um eine Familie, in der Veranlassunggegeben wird zu Auftritten, wie dieser hier. Glaubtmir — glaubt mir das Eine: Wäre Vater amLeben, wäre er hier bei uns zugegen: er würde dieHände falten und uns alle der Gnade Gottes em-pfehlen."
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Krieg und Kriegsgeschrei, Einquartierung undGeschäftigkeit! Preußische Offiziere bewegen sich inder parkettierten Zimmerflucht der Bel-Etage vonSenator Buddenbrooks neuem Hause, küssen derHausdame die Hände und werden von Christian, dervon Oeynhausen zurückgekehrt ist, in den Klub ein-geführt, während im Mengstraßen-Hause MamsellSeverin, Riekchen Severin, der Konsulin neue Jung-fer, zusammen mit den Mädchen eine Menge Ma-tratzen in das „Portal", das alte Gartenhaus,schleppt, das voll von Soldaten ist.
Gewimmel, Verstörung und Spannung überall!Die Mannschaften ziehen zum Thore hinaus, neuerücken ein, überfluten die Stadt, essen, schlafen, er-füllen die Ohren der Bürger mit Trommelwirbeln,Trompetensignalen und Kommandorufen und mar-schieren wieder ab. Königliche Prinzen werden be-grüßt; Durchmarsch folgt auf Durchmarsch. TannStille und Erwartung.
Mann, Buddenbrooks. II.
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