57
«H.
yd
L v-«tioiiKük-
Nüx
izir
Mil.
Ltl!
- I
NI»!-
inm
iriL-lÄ:-.kl 5:
Olli.
llk-I
rvs
„Ja, Tony. Es mag vorübergehen . . . eine Ver-stimmung — gewiß. Aber ich fühle mich in dieserZeit älter, als ich bin. Ich habe geschäftliche Sorgen,und im Aufsichtsrat der Büchener Eisenbahn hatmich Konsul Hagenström gestern ganz einfach zuBoden geredet, widerlegt, beinahe dem allgemeinenLächeln ausgesetzt . . . Mir ist, als ob mir dergleichenfrüher nicht hätte geschehen können. Mir ist, alsob mir etwas zu entschlüpfen begönne, als ob ichdieses Unbestimmte nicht mehr so fest in Händenhielte, wie ehemals . . . Was ist der Erfolg? Einegeheime, unbeschreibliche Kraft, Umsichtigkeit, Be-reitschaft . . . das Bewußtsein, einen Truck auf dieBewegungen des Lebens um mich her durch meinbloßes Vorhandensein auszuüben. . . Ter Glaubean die Gefügigkeit des Lebens zu meinen Gunsten..Glück und Erfolg sind in uns. Wir müssen sie halten:fest, tief. Sowie hier drinnen etwas nachzulassenbeginnt, sich abzuspannen, müde zu werden, als-bald wird alles frei um uns her, widerstrebt, re-belliert, entzieht sich unserem Einfluß. . . Tannkommt eines zum andern, Schlappe folgt aufSchlappe, und man ist fertig. Ich habe in den letztenTagen oft an ein türkisches Sprichwort gedacht, dasich irgendwo las: ,Wenn das Haus fertig ist, sokommt der Tod'. Nun, es braucht noch nicht gradeder Tod zu sein. Aber der Rückgang... der Ab-stieg ... der Anfang vom Ende. . . Siehst du,Tony," fuhr er fort, indem er den Arm unter denseiner Schwester schob, und seine Stimme wurde