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2 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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than und mich still verhalten. Aber man muß dochleben. . . und nun sind da Wechsel und andereSchulden . . . fünftausend Thaler . . . Ach, du weißtnicht, wie sehr ich herunter bin! Und zu allem dieseQual..."

Also, du hast dich still verhalten!" schrie derKonsul außer sich. In diesem Augenblick ver-lor er dennoch die Fassung.Du hast die Karreim Dreck gelassen und dich anderweitig unterhalten!Meinst du, daß ich nicht vor Augen sehe, wie dugelebt hast, im Theater und im Cirkus und in Klubsund mit minderwertigen Frauenzimmern. . ."

Du meinst Aliue. . . Ja, für diese Dinge hastdu wenig Sinn, Thomas, und es ist vielleicht meinUnglück, daß ich zu viel Sinn dafür habe; denndarin hast du recht, daß es mich zu viel gekostethat und noch immer ziemlich viel kosten wird, dennich will dir Eines sagen... wir sind hier unteruns Brüdern . . . Das dritte Kind, das kleine Mäd-chen, das seit einem halben Jahre da ist. . . es istvon mir."

Esel."

Sage das nicht, Thomas. Du mußt gerechtsein, auch im Zorne, gegen sie und gegen... warumsollte es nicht von mir sein. Was aber Mine be-trifft, so ist sie durchaus nicht minderwertig; sollwas darfst du nicht sagen. Es ist ihr keineswegsgleichgültig, mit wem sie lebt, und sie hat meinet-wegen mit Konsul Holm gebrochen, der viel mehrGeld hat, als ich, so gut ist sie gesinnt. . . Nein,