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verstorben, nachdem sie 2 mal I. an Hrn.N. Zeitz ältesten Diaconum zu St. Nico-lai in Berlin; II. an Hrn. N. Müllern,Oberbürgermeister in Berlin verheirathetgewesen. 2. Dorothea Elisabeth, verehe-lichet an Hrn. Haimburger, Prediger zuSt. Marien, in Berlin, ist auch ohne Kinderverstorben. 3. Anna Sophia war verehe-licht an Hrn. Inspector und Pastor Lam-precht in Spandow, von welchen 3 Söhnezu merken, als: a) Frantz EhrenfriedLamprecht, vormals Auditeur bei desPrintz von Preußen Infanterie-Regt., nach-her Kriegs- und Domainen-Rath auchCommissarius Loci zu Werningerode, jetztaber Praesident der Stadt Halle, ist ver-mählet mit N. Dietrichen, eines Oberamt-manns zu Oschersleben Tochter, mit wel-cher er eine Tochter erzielet, b) Ein Sohnvon diesem Lamprecht, Inspec. zu Span-dow, ist Kaufmann zu Perleberg, c) Nochein Sohn, ebenfalls ein berühmter undreicher Kaufmann zu Leipzig, hat zweiTöchter an Kaufleute in Leipzig verheyra-thet. 4. Lovisa ist die folgende Groß-vaters Schwester, sie war verehelicht anHrn. Block, ehemaliger, aber auch un-glücklicher Accise-Inspector in Sachsen;dessen Bruder war der Hr. Conrad Chri-stian Block, beruffener Prediger nachFreyenstein, welcher bei Zersprengungdes Pulverturms in Berlin d. 12. Augs.1720 plötzlich getödtet (Probst SeydelsBüßpredigten). Obiger H. Block hatte mitseiner Eheliebsten, Frau Lovisa Bunte-bart 2 Töchter erzeuget, davon die erstean Hrn. Groeben, Prediger in Gransee,dessen Sohn circa 1742 sich in Halle alsStudiosus aufhielt; in der Music aber eingroßer Meister geworden ist; die zweiteTochter aber an Hrn. Gansern Pre-diger zu Papitz verheyrathet ist. 5. Mariaendlich ist an den bekannten Hrn.Schmidt, vormaligen Archidiac. zu St.Nicolai in Berlin, nachher aber nach Per-
leberg versetzet, Inspector und Pastor ver-heyrathet gewesen und ohne Kinder ver-storben.
II. Nun folget hier meiner Muttereintzige leibliche Schwester Frau AnnaDorothea, geb. Buntebarten, und nachherdoppelt verwittwete Koehnsin und Palt-zowin. 1. Ihre Umstände selbst betref-fend so war sie eine Gottesfürchtige from-me Frau, eine treugesinnte Freundin undsorgfältige Mutter, die in ihrem doppel-ten Wittwenstande viele Bekümmernißeauszustehen hatte, aber ihre Hoffnungenauf Gott setzte. 2. Ihr doppelter Ehe-stand und zwar: a) Anno 1720 mit Hrn.Dietrich Koehnsen, einem gelehrten undtreu fleissigen Prediger zu Cotbus in derLausiz, welchem sie 2 Söhne gebohren:a) Achaz Dietrich Koehnsen, geb. anno1724. Er genoß schon von seinem seel.Vater einigen Unterricht; nachher aberzu Ruppin legte er auf dortiger guterSchule einen tüchtigen Grund in huma-nioribus, wozu ihm sein glückliches Ge-nie sehr behülflich war. Anno 1743 zuMichaelis bezog er die Universität zu Halleund hatte sowohl an der Großmama, alsaus meiner Eltern Hause zu Löbejün vie-len Zuschuß und Beihülfe. Nachdem ersein Studium theologiae absolviret, ging er1747 in Condition als Informator derenSöhne des Hrn. Kriegs-Raths und Regi-ments-Quart.-Mstr. bei denen Gendarmenzu Berlin Nahmens (St. od.) Roepke. Dem-selben und dem Hr. Praesidenten Lam-precht zu Halle dedicirte er seine vonan. 1749—1751 Stückweise bei Voss inBerlin herausgegebenen Betrachtungenüber die Sittenlehre der Vernunft, mit wel-chem Buch er Ehre und Lob bei der ge-lehrten Welt einlegte. Nachdem er an.1753 von dem hochl. Directorio desKöngl. groß. Waysen Hauses zu Halledan zum ersten Prediger und Aufseherder sämtlichen Schulen daselbst war
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