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Ostdeutsche Familie.
Die Verbindung mit diesem Zweigder Familie war verloren gegangen, diebeiden Ärzte Wilhelm Göring (IX. 6. u.X. 38) waren miteinander bekannt gewor-den, ohne daß sie wußten, daß sie der-selben Familie angehörten, da lernte ich
den Geh. Leg.-Rat Carl G. (X. 31.) kennen,welcher mir das folgende im Besitz seinerCousine Hermine v. Bergmann, geb. Gö-ring (X. 40.) befindliche Schriftstück leih-weise beschaffte, wodurch ich die Ver-wandtschaft leicht nachweisen konnte.
Carl Friedrich G ö r i n g s (VI. 7.)Lebensgeschichte geht aus diesem Ma-nuscript hervor ebenso wie die des Soh-nes Carl Dietrich Göring (VII. 7.), des Ver-
So führst du doch recht seelig, Herr, die
Deinen,
Wie könntest du es böse mit uns meinen,Die Wege sind oft krumm und doch gerad,Da pflegt es wunderseltsam auszusehn:
Vorbericht.
Mit Gott! Dies soll der Anfang mei-ner Lebensbeschreibung sein. Dreierleihat mich bewogen das Verzeichniß der-selben vorjetzo anzufangen, und so Gottmir noch mehrere Jahre zulegen sollte,das übrige davon hinzuzuthun. Zuförderstrechne ich dahin, die wundervolle Güteund treue Vorsorge meines Gottes,welche ich von Jugendt bis hieher, ohnemeine Wissen und Denken habe verspürenmüssen, so daß ich mich selbst nicht habeenthalten können, denen gar besonderenProben derselben hierdurch ein Denkmalzu stiften, und sie der Vergeßenheit zu
fassers der: Wunderbahre doch seeligeFührungen des treuen und allgenugsamenGottes in seinem Leben angemerkt. Jes.28. V. 29.
Ja, seelig, und meistens wunderlich!
Da deine Treue nicht kann verleugnen
sich?
Darauf du läßt die Kinder zu dir gehn,Doch triumphirt zuletzt dein hoher Rath.
entziehen. Hiernächst gehöret auch dahinmein eigener Trieb und Gewohnheit, soich gleich Anfangs bey meiner Ankunftauf der lateinischen Schule des Waysen-häuses zu Halle gehabt, und immer fort-gesetzet, daß ich nämlich alles, was ichtäglich verrichtete und vornahm in kleineBüchlein eintrug; wovon mich aber in denacademischen Jahren die Kürtze der Zeitsowohl als auch das Vorhaben, nur dieHauptumstände meines Lebens zu bemer-ken, abgehalten hat. Zuletzt hat mich nochebendazu veranlaßt das erbauliche Vorbildeines meiner ehemaligen Mitschüler aufgedachter Schule, Nahmens Heinrich Gott-