Zuerst das Vorwort bitte lesen.
Zu dem seltenen Fest, welches dieFamilie am 4. Juni 1911 feiert, übergebeich alles, was ich seit mehr wie 30 Jah-ren über unsere Familie sowie die Ge-schlechter unserer Mütter und Frauen ausfrüheren Jahrhunderten sammelte, demDruck, in der Hoffnung, daß auch spä-tere Familienglieder weiter forschen undsammeln. Von der späteren Zeit füge ichnur das Wichtigste in wortgetreuem Ab-druck bei. Herzlichsten Dank denjenigenVerwandten und Bekannten, die mir Mit-teilungen, Bilder u. dgl. sandten, vorallen aber den Herren Archiv-Direktorenin Berlin, Stettin, Düsseldorf, welchemeine Arbeit in gütiger Weise förderten.Leider haben nicht alle lieben Verwandtenauf meine Rundschreiben geantwortet, ichkann daher nur das bringen, was mir mit-geteilt wurde, oder was ich zufällig fand.Bei meinen direkten Vorfahren ließ ichKirchenbücher-Auszüge anfertigen, beiden Seitenlinien begnügte ich mich mitden Angaben der Verwandten, welche ichmit den bei mir bewahrten, gedrucktenAnzeigen verglich. Hieran knüpfe ich dieBitte auch an entferntere Verwandte, gü-tigst von allen Familienereignissen, Woh-nungswechsel, Herausgabe von Schriftenu. dgl. gedruckte oder Postkarten-Anzeigehierher zu senden; sie werden sorgfältignach Familienzweigen geordnet und infeuersicherem Raum aufbewahrt. Solltejemand auf Angaben über die Familiestoßen, die nicht im Buche aufgeführtsind, oder alte Familien-, Kauf-Akte,Stammbuchblätter, Bildnisse, Silhouettenu. dgl. finden, so bitte um gefl. Angabeoder leihweise Überlassung für kurzeZeit. Auch wer auf Personen unseres Na-mens vor 1600 stößt, die nicht im Buchoder der Tabelle angegeben sind, wirdwohl so freundlich sein, mir kurze Nach-richt zu senden mit genauer Angabe, Jah-reszahl, Ort, Bibliothek, Buchtitel, Seiteoder Archiv, Fascikel, Nummer usw., woder Name steht. Bei meinen ersten Nach-
forschungen versäumte ich diese genauenNotizen beizufügen, so daß ich später nichtmehr alle Quellen bezeichnen konnte.Mancher Leser wird sich wundern, daßauch Schriftstücke aus traurigen Zeitender Familie abgedruckt wurden, allein einrichtiges Bild muß Licht und Schattenwiedergeben. Gelehrten gegenüber be-merke ich, daß diese Arbeit gar keinenwissenschaftlichen Wert beansprucht, son-dern nur die gesammelten Aufzeichnungeneines Laien sind, die später von einemFachmann bearbeitet und ergänzt werdensollen.
Die Einteilung des Buches istfolgende: Im ersten Abschnitt wird derName Göring besprochen, im zweitenWappen und Wahlsprüche. Es folgen dieeinzelnen Personen, zunächst die Stolper,dann die Schlawer; nun teilt sich die Fa-milie und wird zuerst über den älteren,westdeutschen Stamm berichtet und zwarwieder über den älteren DüsseldorferZweig an erster Stelle, sodann über dieostdeutsche Linie. Zwischendurch kommt,enger gedruckt, dasjenige, Was über dieFamilien der Göringschen Frauen gefun-den wurde. Jede mit dem Namen Göringgeborene Person bekommt eine Doppel-nummer, die römische Zahl gibt die Gene-ration, die arabische die Stelle der ein-zelnen Person in der Generation an, unterwelcher der Einzelne im Stammbaum zufinden ist; jeder der in die Familie Göringgeheiratet hat, bekommt die Nummer desGatten oder der Gattin mit Zusatz a, boder c, entsprechend der ersten, zweitenoder dritten Ehe. Es bezeichnet * gebo-ren, O getauft (in älterer Zeit lagen zwi-schen Geburt und Taufe nur wenigeTage), = ist das Zeichen für geheiratet,f für gestorben und falls an anderem Ortebeerdigt []. Im übrigen sind die Ab-kürzungen meist wie in der preuß. Rang-liste.
Der Zweck dieses Buches ist, wieich in einer Empfehlung des Genealog.