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eine auf Michael Gering aus Schmollen,derselbe war 1545 in Wittenberg immatri-kuliert als Schmollensis, das kann nunSchmolle in Sachsen oder Schmollen beiZüllichau, Schmollen bei Öls, Schmollenbei Prenzlau sein; letzteres wäreein Beweis, daß bei Prenzlau einegrößere Familie des Namens seß-haft war. Da außerdem in un-serer Familie der Name Michael vor-kommt, so wäre vielleicht dort in derGegend mit Erfolg weiter zu forschen;Michael Gering starb 1. VIII. 1604 alsPfarrer von St. Moritz in Halle a. S.,sein Bruder Hieronymus, der sich Jeringschrieb, war Handelsmann und Bürger inKönigsberg i. Pr., war also auch nord-wärts gewandert.
Eine andere Familie Giering, früherGörung geschrieben, war nach „Präto-rius Thorner Ehrentempel“ S. 3, 5, 7, 39usw., seit dem 14. Jahrhundert in Thornansäßig.
Endlich studierte 1591 ein MartinusGerinus aus Treptow in Frankfurt a. O.,leider steht nicht dabei, aus welchemTreptow, die Akten beider Treptows sahich in den Archiven zu Berlin und Stet-tin durch, fand aber keinen ähnlichen Na-men; auch Nachfragen in beiden Ortenergaben nichts.
Ich lasse nun die Stellen folgen, wel-che ich in Bezug auf die Familie in denPapieren fand und kann man sich vondem Leben und Treiben zu einer Zeit,als noch, wie 1613/4 in der StadtrechnungBl. 152 zu lesen („3 gerechtfertigte Zeube-rinnen“), der Hexenwahn bestand, einganz anschauliches Bild machen.
Für diejenigen Verwandten, welchealte Schriften bisher nicht lasen, wird be-merkt, daß statt v und w meist u zu setzenist, zuweilen u statt v, z. B. Euen = Eva.
Ein Gulden hat 46 Schillinge. 1589steht: 1 Mark sundert tut 5 Schilling 4
Pfennig Berlinerisch. 1 Mark etwa 1 j 2
Thaler; l 1 / 2 Gulden etwa 1 Thaler; 1
Thaler im 17. Jahrhundert dürfte etwa den
Wert von heutigen 10 Mark haben.
Aus Stolper Stadtrechnungen.
Depositum der Stadt Stolp im Kgl. Staats-archiv zu Stettin, Titel IX. Sectio I. Nr. 16usw.
Nr. 16.: Vom Jahre 1578: Bl. 52 b: dud-scher scholmeister Jürgen G e -rinck (I. 1) (zahlte keinen Schoß= Steuer).
Bl. 63 b: VIII Mark dem Schol-meister vereret vor de Comedievan dem valle Adam vnd Euen inder Kerk tho ageren.
Nr. 17: Vom Jahre 1581: Schott der bör-ger: (Bl. 25 v): Teutsche Schul-meister Jürgen Gerinck.
Nr. 18: Vom Jahre 1582: Schott der bor-gen (Bl. 29): Teutsche Schul-meister Jürgen Gerinck.
Nr. 19: Vom Jahre 1583: Schott der bor-gen (Bl. 33): Jürgen Gerinck.
Nr. 20: Vom Jahre 1584: Schott der bor-gen (Bl. 30 v): Teutsche Schul-meister (seine Stelle zwischen denandern Namen nach zu urteilen,kann nur Gerinck hierunter zuverstehen sein).
Nr. 21: Vom Jahre 1585: Bl. 17: Frucht-brükinge der Stadtschune: VomStadthoffe folgenden AmpttleutenIhre Deputat an Rocken geben:
-' 1 Dromtt dem teuttschen
Schulmeister.
— „ —: Schott der börger: — — — —
(Bl. 31): Teutsche SchulmeisterJürgen Gerinck.
Nr. 22: Vom Jahre 1586: Schott der bor-gen -(Bl. 29): Teut-
sche schulmester Jürgen Gerinck.
— „ —: Bl. 17: Anno 86 so vill Roggen
nicht gebawett, das die Amptt-