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14 (1847) Sueven bis Viterbo
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zählungen" (Stuttg. 1815);Vermischte Gedichte" (Franks. 1816);Geistliche Sprüchedes Angelus Silestus" (Hamb. 1822);Goethe in den Zeugnissen der Mitlebenden" (Berl.1823);Biographische Denkmale"(5 Bde., Berl. 182430; 2.Aust., >84546);ZurGeschichtschreibung und Literatur" (Hamb. >833);Leben des Generals Seydlih" (Berl.1835);Leben des Generals Winterfeldt" (Berl. 1836);Leben derKömgin von PreußenSophie Charlotte" (Berl. l 837);Leben des Feldmarschalls Keith" (Berl. 184 i);Hansvon Held" (Lpz. 1845), undDenkwürdigkeiten und vermischte Schriften" (7 Bde., Lpz.184346). Außerdem liefert er zu vielen Sammelwerken und Zeitschriften, z.B. zurAll-gemeinen Zeitung", fortwährend werthvvlle Beiträge. Einen großen Einfluß aufseine Thätig-keit hatte seine Gattin, nach deren Tode er längere Zeit auf größere literarische Schöpfungen ver-zichtet zu haben schien. Letztere, Rahel Antonie Friederike, geborene Levin Marcus,eine Jüdin und Schwester des Dichters Ludw. Robert, geb. zu Berlin im Juni 1771, zeigtesehr früh schon sich als von der Natur hochbegabt. Indem bei ihr der Unterricht in bestimm-ten Kenntnissen sehr vernachlässigt wurde, entwickelte sich ihr Gcmüth und Verstand destofreier und selbständiger. Nach des Vaters Tode befand sich Nahe! in sehr günstiger Lage beiihrer Mutter, welche den Geist der Tochter ganz frei gewähren ließ, die bald einen ausgezeich-neten Kreis einheimischer und fremder Gelehrter und Künstler um sich sammelte. Das Un-glück des Landes im I. 1806 und der Tod des Prinzen Louis Ferdinand, der ihr im edlernSinne ergeben war, betrübten auch sie. Bei allem Misgeschick aber zeigte sie am Leben, anWissen und Kunst, an den Weltercignissen, an dem Wohl und Wehe des Kkeises ihrer Ver-wandten und Freunde die regste Theilnahme. Schon 1808 lernte sie ihr nachheriger Gattekennen, doch erst 1814 vermählte sie sich mit ihm, nachdem sie zum Christenthum übergetre-ten. Während des Freiheitskriegs war Rahel eine der ersten und thätigstm unter den Frauen,welche das große Werk förderten. Im Sept. 1814 folgte sie ihrem Gatten zum Congressenach Wien, wo sie bis zum Juli >815 blieb. In Wien, wie hierauf in Karlsruhe und späterwieder in Berlin stand sie mit den ausgezeichnetsten Männern und Frauen in fortgesetztergeselliger und geistiger Verbindung. Als 1831 Berlin von der Cholera heimgesucht wurde, ;bewies sie eine gleiche Menschenfreundlichkeit wie im Freiheitskriege und spendete Trost und ,Hülfe in nahen und fernen Kreisen. Ihr Ende erfolgte zu Berlin am 7. Marz 1833. Siehat nie den Schriftsiellerruhm gesucht und nichts für den Druck geschrieben, so viel sie auchwährend ihres Lebens ausgezeichnet. Eine reiche Auswahl aus ihrem schriftlichen Nachlassegab ihr Gemahl unter dem TitelRahel, ein Buch des Andenkens für ihre Freunde" (Berl.1833; neue Ausl., 3Bde., >834) heraus, dem dann dieGalerie von Bildnissen aus Rahel'sUmgang"(2 Bde., Lpz. >836)folgte. Sie war unter den geistreichen Frauen, welchemdem modernen Berlin eine bedeutende Stelle einnahmen, eine der edelsten und geistig selb-ständigsten, doch hat ihr der Kreis ihrer Verehrer einen Ruhm zu verschaffen gesucht, vermehrihrer Persönlichkeit als ihren literarischen und nur aphoristischen Schöpfungen zukommt.

Varro (Marcus Terentius), der gelehrteste Römerseiner Zeit, geb. > 16 v. Chr. zuReate im Sabinischen, daher er auch Restimw genannt wird, betrat anfangs die kriegerischeLaufbahn und diente unter Pompejus gegen die Seeräuber und als Anhänger der Pom-pcjanischen Partei gegen Cäsar in Spanien, zog sich aber nachher aus dem öffentlichen Lebenzurück und entwickelte nun in ungestörter Ruhe bis in sein hohes Greisenalter von fast 00 >>

Jahren eine außerordentliche geistige und literarische Thätigkeit. Diese Thätigkeit wurdenoch durch mehre äußere Umstände begünstigt und unterstützt, denn er lebte mit Cicero invertrauter Freundschaft und stand bei Cäsar ebenso wie bei Augustus in hoher Achtung,welcher Letztere ihm die Aufsicht über die von Asinius Pollio gegründete Bibliothek übertrug.Sowie er mit seinem Geiste fast das ganze Gebiet des damaligen Wissens umfaßte, so behan-delte er auch in einer großen Anzahl von Schriften, welche auf ziemlich fünfhundert gestiegensein soll, die verschiedenen Zweige der Grammatik, Geschichte, Philosophie, Physik undPoesie. Leider besitzen wir nur noch zwei Hauptwerke von ihm, und auch diese zum Thcil ^unvollständig, nämlich drei Bücherve re rustics", und von den 24 BüchernDe lingn»Ist." blos das vierte bis neunte Buch, im Ganzen also sechs Bücher, welche sich vorzugsweisemit der Etymologie und Analogie beschäftigen und selbst in dieser zerrissenen Gestalt nicht