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14 (1847) Sueven bis Viterbo
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62
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62 Syrien

Unruhen, die nach seinem Abzug im Z. 275 ausbrachen, erhob sich Hiero H., der, nachdemer die Mamerkincr von Messana geschlagen hatte, 265 zum Könige ausgerufen wurde. Eintreuer Bundesgenosse der Römer, nachdem er einmal im ersten pun. Kriege im I. 263 ihrePartei ergriffen hatte, erhielt er sein Gebiet in dem Frieden von 2-11 ungeschmälert, und S.blühte unter seiner langen trefflichen Negierung bis zum Z. 215 neu empor. Sein EnkelHieronymus verband sich sogleich wieder mit den Karthagern, die damals mit Nom im zwei-ten pun. Kriege begriffen waren, und ihre Partei behielt auch nach seiner Ermordung imI. 2 11 unter Hippokrates und Epikydcs die Oberhand. So wurde von den Römern indemselben Jahre Marcus Claudius Marcellus (s. d.) gegen S. gesendet/ das durch desArchimedes (s. d.) Maschinen geschützt, seinen Angriffen und dann noch lange der Blokadewiderstand, bis es endlich im Aug. 212 von ihm erobert, geplündert und zum Theil zer-stört wurde. Von da an sank es bedeutend, obwol es die Römer als freie Stadt anerkannten,und Augustus eine Colonic hinsendete, sodaß schon unter ihnen die Stadt, deren übrigeTheile verfielen, sich vorzugsweise auf die Insel Ortygia beschränkte. Auf dieser, indemTheil Siciliens, der den Namen Val di Noto führt, liegt auch die heutige Stadt Siragosa,der Hauptort einer der sieben Intendanzen von Sicilicn (s. d.), von etwa 15660 E. be-völkert, mit einer Citadclle, einer bischöflichen Kathedrale, der heil. Lucia geweiht (der altePallastcmpel); der kleine Hafen ist versandet. Von der alten Stadt auf dem Lande habensich noch Trümmer, namentlich der Festungsmaucrn, eines Theaters und Amphitheaters, er-halten; mit den Latomien hangen die Gange der Katakomben zusammen. Vortrefflich istder syrakus. Wein; die Ufer eines kleinen Baches, sonst Cyane, jetzt la Pisma genannt,der in den Anapus fällt, sind die einzige Stelle iiz Europa, wo die ägypt. Papyrusstaude,vom Volke la Parrucea genannt, wächst.

Syrien, ein zur asiat. Türkei gehöriges Land, begreift das gegen 2566 lUM. Flächen-raum enthaltende Hochland, welches sich in einer Breite von 2636 und in einer Längevon etwa I66M. an der ganzen Ostseite des Mittelländischen Meeres, von Norden nach Sü-den zwischen 3l37" nördl.Vr. hinzieht, und im Norden vonKleinasicn, im Osten von derSyrischen Wüste, im Süden vom steinigen Arabien und im Westen vom MittelländischenMeere begrenzt wird. Das ganze Land wird von Norden nach Süden von einem Gebirgedurchzogen, das im Norden mit den Südabfällen des Taurus, im Süden aber mit dem Si-naigebirge und der großen westarab. Gebirgskette zusammcnhängt, und dessen höchster, mit-telster Theil der Libanon (s. d.) ist. Es bildet im Ganzen eine große Gcbirgsplatte mitbedeutenden Erhebungen, die im Westen steil nach dem Mittelländischen Meere abfällt, imOsten aber allmälig zur Syrischen Wüste sich herabscnkt. Diese Gcbirgsplatte wird durcheinen bis drei Meilen breiten, tiefen Spalt der Länge nach durchfurcht. Diese Furche be-ginnt im Süden am Nordende des Golfs von Akaba zwischen dem Sinai und dem westarab.Gebirgszuge, wird hier das Thal cl Ghor genannt und streicht in Verlängerung jenes Mee-resarmeS, anfangs als ein wasserloser Erdspalt, dann vom Tobten Meere (s. d.) gefülltund vom Jordan durchflossen, bis zu dem von diesem gebildeten See von Liberias (s. P a- stin a) in einer weit unter das Meeresniveau sinkenden Tiefe, indem das Todte Mcer über1366 und der See von Liberias über 56» F. unter dem Spiegel des Mittelländischen Mee-res liegen. Im Norden des letztem setzt sie sich zunächst als eine enge Schlucht fort, erwei-tert sich aber zwischen Libanon und Antilibanon wieder bis zum Thalc von Cölesyrien, wirddaun vom obcrn Orontes und zuletzt am südlichen Fuß des Taurus vom See von Antiochiabewässert. Durch diese > 15 M. lange Furche wird die Gebirgsplatke S.s in zwei langeStreifen getheilt, einen östlichen und einen westlichen. Dieser letztere, welcher sich unmittel-bar längs des Mittelländischen Meeres hinzieht, ist an drei Stellen durchbrochen, an welchendemnach jene lange Furche mit der Küste in Verbindung steht, nämlich im Norden am un-tern Orontes, wo dieser anfangs nach Norden aus Cölesyrien strömende Fluß nach Westensich wendet und hier das Küstengebirge durchbricht, um dann ins Mittelländische Meer sichzu ergießen; dann in der Mitte, im Norden von Tripolis, wo dieKüstenebene dicserStadt dasNordende des Libanon bezeichnet; und weiter am Südende des Libanon, da, wo der süd-wärts strömende Leontes Cölesyrien verläßt und bei Tyrns das Küstengebirge durchbrechendsich ebenfalls ins Mittelländische Meer ergießt. Südlich von dieser Stelle beginnt das Berg-