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14 (1847) Sueven bis Viterbo
Entstehung
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Suikowski 7

SltlkoWski, eine Fürstenfamilic im Großherzogthum Pose» und in Ostreichisch-Schlesien, die von einem alten poln. Geschlechts abstammt. Alex. Jos. von S. wurde,nachdem er die Güter der ausgestvrbenen Familie Leszczynski (s. d.) in Großpvlen, dar-unter das Ordinat Rydzyn oder Neisscn und die Grafschaft Lissa erkauft hatte, 1733 in denNeichsgrafcnstand erhoben, erhielt >737 das Jndigenat in den kaiserlich östr. Erblandenund 1752, nach Ankauf des Fürstenthums Bielih in Östreichisch-Schlesien, für sich und seineDescendenz die reichsfürsiliche Würde. Von den vier Söhnen, die er hinterließ, hatten' nur zwei Nachkommen, und so theiltc sich das Haus S. in die beiden noch bestehenden Linienvon Neisscn und Bielih. Der Stifter der ersten, welche auf dem Schlosse Reisten beiLissa residirt, war Anton S., gest. am > 6. Jan. 17!)«,.. Ihm folgte im Ordinat seinSohn Ant. Paul, Fürst S., geb. zu Lissa am 31. Dec. >785, der in Warschau, Breslanl" und GLttingen seine wissenschaftliche Bildung erhielt. Als Napoleon > 808 zur Errichtungeiner Armee in Polen aufrief, wurde S. Oberst des von ihm selbst organisirten ersten Infan-terieregiments. Seine ersteWaffenthatwardieErstürmungderStadtDirschauam27.Febr.1807. Dann wohnte er mit Auszeichnung den Belagerungen von Danzig und Kolberg bei.Im I. > 808 war er mit seinem Regiment in Spanien. Die Vertheidigung von Toledo, dieSchlacht von Ocana, wo S. als Oberst die ganze poln. Division führte, gaben ihm militairi-schen Ruf. Später war er Gouverneur von Malaga, wo er sich die Zuneigung der Ein-wohner zu erwerben wußte. Im I. >810 kehrte er als Brigadegeneral in das HerzogthumWarschau zurück, und >812 befehligte er die Avantgarde des Corps des Fürsten Poniatowski.Bei der Rückkehr nach Warschau zum Divisionsgeneral befördert, befehligte er bis nachKrakau die Arriercgarde dieses Corps. An der Spihe einer Colonne zog er sodann durchBöhmen. In der Schlacht bei Leipzig befand er sich an der Spitze einer Cavaleriedivision.Nach Pomatowski's Tode ernannte ihn Napoleon zum Oberanführer der Überreste der poln.Armee. Als dieses Corps den Wunsch aussprach, mit Erlaubniß Napoleon's nach Polenzurückzukchren, versprach S-, daß er es nicht nach Frankreich führen würde, und cröffnete, dies dem Kaiser, der jedoch bei Schlüchtern die Generale und Offiziere des Corps versammelteund sie zu überzeugen wußte, daß es ihrNationalvortheil sei, an ihm festzuhaltcn. S. aberlegtein Folge seines einmal gegebenen Wortes das Commando nieder und kehrte mit ErlaubnißNapoleon's auf seine Güter und dann nach Wnrschan^nrück. Sväter, bei dem Wiederauf-leben der poln. Armee im neuen Königreiche Polen, wurde S. Mitglied des Kriegscomit^und endlich erster Eeneraladjutant der poln.Armee beim Kaiser Alexander. Zu Anfang desI. 1818 erhielt er auf wiederholtes Ansuchen seine Entlassung, begab sich auf seine Be-sitzungen im Großherzogthum Posen und wurde von Friedrich Wilhelm ill. >824 zumMarschall des ersten posener Landtags, bald darauf auch zum Mitglied des Staatsrathsernannt. Er starb am 13.Apr. 1836. Ihm folgte als Ordinat von Reisten sein einzigerSohn, Aug. Ant. Fürst S., geb. am > 3. Dec. 1820. Der Stifter der zweiten Linie, desHauses Bielih, welches das Herzogthum Bülitz (3^ IHM. mit 9500 E.) besitzend zuBielih, einer Manufacturstadt mit 3500 E., residirt, wurde Franz S., gest. am 22. Apr.1822, dem sein Sohn Joh. Nepomuk S. folgte, der 1833 starb, worauf dessen SohnJoh. Ludw. S., geb. am >3. März >813, im Hcrzogthum folgte. Ein natürlicher* Sohn von Franz S. war Jos. S., der eine sehr sorgfältige Erziehung empfing, ungewöhn-liehe Talente entwickelte und früh ins poln. Heer trat. Er focht >792 unter dem GeneralZabiello gegen die Russen und zeichnete sich bei Vertheidigung der Brücke an der Zelwa auHeAls Stanislaw August 1792 der Conföderatio» von Targowiza beitrat, ging er nachParis und wurde hieraus vom Wohlfahrtsausschuß als tDimrge O'sll'sirv» nach Konstan-tinopel geschickt. Nach der Erhebung der Polen unter Kosciuszko verließ er Konstantinopelund gelangte verkleidet durch die östr. Staaten nach Polen, als die Schlacht bei Maciejowiceden Untergang der Republik zur Folge hatte. Er ging >795 wieder nach Paris und wurde- als Hauptmann zu der franz. Armee nach Italien geschickt, wo er in Bcrthicr's Gcncralstabeeine Anstellung fand. Bald darauf wurde er Bonaparte's Adjutant, den er nach Ägyp-ten begleitete, wo er bei dem Aufstande in Kairo, als er sich durch seinen Eifer und seine Men-schenliebe zu weit Hinreißen ließ, am 2l.Oct. 1798 getödtet wurde. SeineNemoiresliistoriyues, politihucs et militrüres sur les rövolutions de fvlogno 1792 93, In cum-