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OUlatuordccimancr Q.uebck
„Uistoirs cke la vie et <1es ouvrsges UeRaksel" (Par. 1824; 2. Aust-, >833; deutsch,Quedlinb. >835); „Nonumens et ouvrsAes ck'srt uritigue restitues" (2 Bde., Par. > 826—28, Fol., mit Kpfr».); „Vies riss ;>Ius celebres urckitectes" (3 Bde., Par. 1830, mitBildniss.; deutsch, 2 Bde., Darmst. 1831), und „Osnova et ses ouvrsges" (Par. 1834).Auch hat er mehre Artikel zur „Riograpdie universelle" undLobrcden verstorbener Akademi-ker geschrieben. EinenTheil seiner kleinern Aufsätzefindetmanvereiuigtindem „Rscueil <>es(lisxertketionsnrclleoloxiqiiss". — Sein Bruder, Denis Der nard Q. Disjonv al, geb.zu Paris am 4. Aug. 1759, studirte die Naturwissenschaft und gewann noch ziemlich jungmehre Preise, wie z. B. durch die Schrift „Lxsmen cbimigue 6e I'Imljgo" (Par. >777).Mit einer Seidenspinnerei, die er anlegte, sallirte er 1788 und ging nun nach Spanien.Sodann trat er 1789 in die Dienste der Holland. Patrioten, wurde aber von der OranischcnPartei gefangen. Zn seinem Kerker beschäftigte er sich mit Beobachtung der Spinnen alsWetterpropheten, und von hier aus soll er 1794Pichegru von dem nahen Froste unterrichtethaben, der bald darauf die Kanäle mit einer dicken Eisdecke belegte. Nach seiner Freilassungkehrte er 1796 nach Paris zurück, wo er seine „^rrmeolngie" (Par. 1798) schrieb, Mitgliedder Akademie wurde und fortwährend eifrig mit Wetterkunde sich beschäftigte. Späte-wurde er dem Kaiser verdächtig und in die Provinz verwiesen. Nach der Restaurationlebte er in Marseille, wo er starb. — Etienne Marc Q., geb. zu Paris am 12. Juli1782, war zuerst an der königlichen Bibliothek angestellt, wurde 1809 Professor der griech.Literatur an der Facultät zu Rouen, 1815 Mitglied der Akademie der Inschriften, und 1819Professor der semitischen Sprachen am Oollegs cis Trance. Er gilt für einen der ausge-zeichnetsten Orientalisten Frankreichs. Außer mehren großem und kleinern Abhandlungenhat man von ihm „Ideclierclies bistoriguss et critigues sur I» lavAUS et la litteratiire <IeILg^gte" (Par. 1808) und „Nemoires geogrspliigues et liistorikjiiss sur I'LlA^;>te"(2 Bde., Par. 1811), denen er „Observation» sur guelgues poillts <Ie la gsnFrapkie tieI'Lg^pte" (Par. 1812) folgen ließ; eine Ausgabe von Reschid - Eddin's „üistoire ckesNongoles" in der „Oollection orientale" (1837) und die Übersetzung der „llistoire clesSultans lHainIouKs <Is I'Lg^jite" von Makrizi (2 Bde., Par. 1837—40, 4.) und viele an-dere gelehrte Arbeiten, welche man zum Theil als Proben undVorläufcr noch umfassendererWerke, die von ihm vorbereitet werden, ansehen kann.
Quatuordecimäner, s. Sekten.
O-Uebek, die Hauptstadt des brit. Nordamerika, liegt in Untercanada, welches oftauch nach ihr benannt wird, malerisch in einem von steil abfallenden Bergen begrenztenThale am linken Ufer des Lorcnzstroms, der hier, in einer Breite von einer Stunde, anfängt,sich meerbusenartig auszubreiten, und ein prächtiges Becken bildet, das den größten Flottenden besten Ankerplatz bietet. Die Stadt ist stark befestigt und wird insbesondere von der aufeinem 350 F. hohen Berge, dem Cap-Diamant, gelegenen gewaltigen Citadelle beschützt.Sie zerfällt in zwei Hauptabtheilungen, die schöngebaute Oberstadt, auf einer steilen An-höhe, am Abhänge des Cap-Diamant, welche Sitz der Behörden ist, und die Unterstadt, aufder Niederung längs des Flusses, welche vom gewerbtreibenden Theile der Bevölkerung be-wohnt wird. O,. hat sich in den letzten Jahren bedeutend verschönert und wird noch schöneraus dem furchtbaren Brande hervorgehen, der im Mai 1845 gegen 1630 Holzhäuser derUnterstadt verheerte. Die vorzüglichsten Gebäude sind der Palast des Eeneralgouverneurtzdie große katholische, die anglikanische Kathedrale und das Zeughaus. Q. ist der Sitz dej.Generalgouverneurs des brit. Nordamerika, eines anglikanischen und eines katholischen Bi-schofs, sowie der höchsten Provinzialbehörden und des Provinzialparlaments; es besitzt mehrewissenschaftliche Anstalten und Gesellschaften, unter Anderm ein protestantisches Gymna-sium und ein katholisches Seminarium, zählt fünf Kirchen und vier katholische Klöster, mitden Vorstädten gegen 30000 E-, worunter mehr als die Hälfte Abkömmlinge der frühemBesitzer des Landes, der Franzosen, sind, treibt ansehnliche Schiffahrt und Handel, besondersmit den Landesproducten, und bildet die Hauptvermittlerin des Verkehrs von Canada mitdem Auslande, indem die größten Seeschiffe aus dem Lorenzstrome bis zur Stadt kommenkönnen. Die Stadt wurde > 608 von den Franzosen gegründet.
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