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da§ rcactionaire Stadium in ihrer Weise mit durchlaufen, und die geistigen Fähigkeiten,welche sichtlich in reichem Maße vorhanden sind, lassen erwarten, daß sie auch an der Bil-dung einer bevorstehenden neuen Zeit werden thätigen Antheil nehmen können. Vgl. Ti-wboschi, „8t<»ili dcllu Ictt. ital. sinn all' »MIN 1700" (13 Bde., Modena 1772 — 81);Eiambatt.Corniani, „l sccnli «lella Ictt. ital. dopo il SUN risorgimciit»" (9 Bde., Brescia1818), fortgesetzt von Stefano Ticozi (2Bde., Mail. 1832—33); Güis.Maffci, „8t«ria>le»a Ictt. ital. sinn al sec. XIX." (-1 Bde., Mail. 1833); Camillo Ugoni, „vella Ictt. ital.nella secciida »icta dsl sec. XVIII." (3 Bde., Brescia 1820—21 ; deutsch, 3 Bde., Zur.1825 — 30); Franc. Ambrosoli, „Alamiale della Ictt. ital." (3 Bde., Mail. >831 — 33);A. L. (Levati), „8a^i;i<) Sulla storia della letterat. ital. nei primi 25 anni clel sec. XlX."(Mail. 1831); Ginguene, „üist. de lalitt, ital." tital., mit Anmerkungen von B. Perotti,12 Bde., Flor. 1823—26) und Ruth, „Geschichte der ital. Poesie" (Vd. I, Lpz. > 833).
Jtalinsky (Andr.), russ. Diplomat, hieß eigentlich Andrej Jakowlewitschimd stammte aus einer saporojischen Kosackenfamilie, die in Folge der Mazeppa'schenUnruhen sich unfern Kiew angesiedclt hatte, wo er 1733 geboren wurde. Wahrend seinesAufenthalts in Petersburg, wo er seit 1761 Medicin und Chirurgie studirte, war er, wiees scheint, sehr naher Zeuge der Thronumwälzung zu Gunsten Katharina's II. Reichlichunterstützt und mit Empfehlungen versehen, ging er zu seiner weitern wissenschaftlichen' Ausbildung nach London und später nach Edinburg, wo er mehre Jahre sich aufhielt undfortwährend eifrig dem Studium der Medicin sich widmete. Nachdem er sodann seine Hei-mat besucht, ging er nach Leyden und Paris. In letzterer Stadt lernte er den Baron Grimmkennen, der ihn dem >780 in Paris als <7c»nte du lXnrd anwesenden Großfürsten Paulvorstellte. Schon im folgenden Jahre wurde I. nun Secretair bei der russ. Gesandtschaftin Neapel. Der nähere Umgang mit Sir William Hamilton (s.d.) führte ihn dem Stu-^ vium der Alterthumswissenschaften im weitesten Umfange des Worts zu und veranlaßte^ ihn, zu diesem Zwecke reiche Sammlungen anzulegen. Als eine Frucht seiner ernstlicheni Studien in dieser Beziehung ist der Text der zweiten von Tischbein bekannt gemachten Ha-milton'schen Vasensammlung (i Bde., Neap. 1791—1809, 3.) anzusehen. Nach KaiserPaul's Thronbesteigung wurde er zum Wirklichen Staatsrath, Kammerhcrrn und außeror-dentlichen Gesandten am neapolitan. Hofe erhoben. Kaiser Alexander sandte ihn in denersten Jahren seiner Regierung als außerordentlichen Gesandten nach Konstantinopcl, woer bis zum Ausbruche des russ.-türk. Kriegs blieb, dem der Friede von Bukarcscht 1812ein Ende machte. Gemeinsam mit dem General Kutusow unterhandelte und Unterzeichneteer diesen Frieden, worauf er als bevollmächtigter Minister wieder nach Konstantinopcl zu-rückkehrte. Im I. >817 wurde er in gleicher Eigenschaft nach Nom versetzt, wo er bis zuseinem Tode, am 27. Juni >827, verweilte. Beerdigt wurde er auf dem gricch. Gottesackerzu Livorno. Seine Sammlung oriental. Handschriften vermachte er dem Asiatischen In-stitute in Petersburg ; seine mehr als 30000 Bände starke auscrwähltc Büchersammlungaber wurde zerstreut. Seine Büste, von Canova, ließ der Kaiser Nikolaus in der Akademieder Wissenschaften zu Petersburg aufstellen.
Iteratlvum oder Frequentativum (lat.) heißt in der Grammatik einschon durchseine eigenthümliche Endung markirtes Zeitwort, durch welches die öftere Wiederholung ei-
> ner Handlung oder eines Zustandes ausgedrückt wird, z. B. „streicheln", „klappern" u. s. w.
Jthäka, jetzt Thiaki, eine kleine Insel im Jonischen Meere von 3'< OM., zwischender Küste von Epirus und Samos, südlich von Leukadia, nordwestlich von Kephalonia,»on letzterer Insel durch den Guiscardkanal getrennt, war im Alterthume als Vaterlandund Reich des Odysseus (s.d.) berühmt. Nach der Beschreibung Homer's in der „Odys-ste", die freilich in Hinsicht der jetzigen Beschaffenheit der Insel manchen Zweifel erregt,fand man hier, obgleich der Boden gebirgig und felsig war, Neichthum an Getreide undWem, und außer der Hauptstadt gleiches Namens und der mit ihr verbundenen Burg desOdysseus namentlich folgende bemerkenswerthe Punkte: die Berge Ncritos oder Neriton
> und Neiön, durch welchen der Hafen Nheithron gebildet wurde, und das Vorgebirge Koraxoder den Nabcnfelsen. Das heutige Thiaki mit der Hauptstadt Vathi von 2000 E- undeinem geräumigen Hafen, gehört zu dem Vereinigten Staate der Jonischen Inseln und
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