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7 (1846) Heim bis Juwelen
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Hoya

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s. Aust., 1835), „Unpular Instor/ os t>,e priosts nt all times sncl smoox sll nstions"(Lond. 1833), „Usntilen" (Lond. I 8.37)), „(.'«Ionisation and Okristianit^" (Lond. 1838),„Hie stiikisntg lite of 6ermsnx" (Lond. I 839), ,,'1'bs rural sncl clomesticsl like ok6er-manx" (Lond. 18-12) und „6ermsn exzieriences, gilclrossecl to tbeLnAlisb, botb sts^ersst kowe sntl goers skronci" (Lond. I8-I1), welche letztere Schrift die freilich oft carikir-ten Resultate eines langem Verweilens in Deutschland enthält. Von seiner Cousine alleinrühren her „Hie 8«ven temptotions" (Lond. > 833) und „Visits to tke invst eemarllablexlaces in Lnglanä" (Lond. 1839). — Ein Bruder derselben, Richard H., ist der Ver-fasser von „Ille Fip«^ llin^, null ntlivr ;>»ems" (Lond. 18 t I).

Hoya, eine alte Grafschaft, im heutigen Königreich Hannover, mit 11 8909 E- auf53 mM., wird von der Weser, Aller und Hunte bewässert und besteht theils aus Haide -und Sand -, theils aus Marschboden, welcher viele Feldsrüchte erzeugt. Sie zerfällt in dieobere und untere Grafschaft; in jener liegen die Orte Bassum, Heiligenrode u. s. w., indieser Hoya, mit 1790 E., und Nienburg, mit 3500 E. Die Grafen von H. bildeten ihrTerritorium aus dem cngerschen Enterigagau, vergrößerten cs durch Erwerbung der an-grenzenden dynastischen Territorien, namentlich der Grafschaft Bruchhausen, und wußtennach Auflösung des welfischen Herzogthums Sachsen lange Zeit ihre Rcichsunmittelbar-keit zu bewahren; als indessen Kaiser Maximilian im I. I5vl die erledigte niedereGrafschaft an Herzog Heinrich den Mittlern von Braunschweig verlieh, verstanden sichdie Besitzer der obern Grafschaft dazu, nicht nur diese, sondern > 5 > I auch die obere Graf-schaft von dem Hause Braunschweig zu Lehen zu nehmen. Demzufolge fielen beide Theile,als 1582 das alte Grafengeschlecht ausstarb, dem Landesherrn anheim und theilten seit-dem alle die dynastischen Wechselfälle, welche die braunschweig. Lande erfuhren.

Hoher (Joh. Gottfr. von), sächs. Artilleriegeneral, geb. 1726, wurde als Major1771 Director der 1766 errichteten Artillerieschulc zu Dresden, um die er sich ebenso wiedurch mehre neue Erfindungen in der Artilleriewissenschaft große Verdienste erwarb. ZumGeneral und >793 zum Oberzeugmeister ernannt, starb er 1802. — Seines BrudersSohn, Joh. Gottfr. von H., geb. am 9. Mai 1767, wurde von seinem Vater, der alsMajor und Commandant der sächs. Pontonniers 1787 starb, zur diplomatischen Laufbahnbestimmt, trat aber aus überwiegender Neigung zum Militair 1778 bei dem Beginn desFeldzugs in die Compagnie seines Vaters. Im I. 1781 zum Artillerieoffizier ernannt,studirte er nun unter der Anleitung seines Oheims die Kriegswissenschaften. Die Mußedes Friedens benutzte er sodann, um seine Bekanntschaft mit der classischen Literatur zu er-weitern. Gleichzeitig fing er an, sich mit literarischen Arbeiten zu beschäftigen. Im I.1892 wurde er Capitain und 1803 erhielt er das Kommando der sächs. Pontonniers, de-ren technische Bildung er mit »«ermüdetem Eifer zu befördern strebte. Als > 809 uner-wartet der Major von Schill vor Wittenberg erschien, hatte er wesentlichen Antheil daran,daß man ihm die Festung nicht übergab und wurde dafür zum Major ernannt und 1810zum Oberstlieutenant. Von dem russ. Gesandten in Dresden, dem General von Chernikow,veranlaßt, in russ. Dienste zu treten, suchte er 1813 seine Entlassung nach, die er aber erstunter dem russ. Gouvernement erhielt, worauf er im Dec. 1813 als Oberster in das preuß.Jngenieurcorps trat und Vorlesungen in der königlichen allgemeinen Kriegsschule überFortification hielt. Nachdem er 1815 den Feldzug mitgemacht hatte, wurde er Briga-dier der märkischen und pommerschen Festungen, und 1818 Generalmajor und Jnspec-teur der Festungen und Pionniere ln Pommern und Preußen; 1825 aber in Ruhestandverseht. In Halle, wo er nun seinen Aufenthalt nahm und Vorlesungen über Theileder Kriegskunst und Kriegsgeschichte hielt, wurde er von der philosophischen Facultätzum Doctor ernannt. Unter seinen zahlreichen Schriften sind hervorzuheben: „Pragma-tische Geschichte der sächs. Truppen" (Lpz. 1791); „Handbuch der Pontonnierwisseu-schast" (2 Bde., Lpz. 1793—93; 2. Aust., 1830); die Übersetzung von Tom. de Morla's,Lehrbuch der Artillericwissenschaft" (2 Bde., Lpz. 179h; 2. Aust., 3 Bde., 1821 —2-t); „Geschichte der Kriegskunst" (2 Bde., Gott. 1797 —1800); „Allgemeines Wörter-buch der Artillerie" (2 Bde., Tüb. >803—12, nebst einem Supplementband, Tüb. 1831);„Allgemeines Wörterbuch der Kriegsbaukunst" (3 Bde., Berl. 1815); „Lehrbuch der