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7 (1846) Heim bis Juwelen
Entstehung
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289
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Hooru Horapollo 288

„läfs of Xc!I>" heraus. Zuletzt war er Herausgeber von Colburn's „^ßorv montkl) mug:»-rine". Er starb am 2-1. Aug. >841.

Hoorn odcr H o orne (Philipp H. von Montmorency-Nivcllc, Graf von), geb. >522,war derSohn Joseph's vonMontmorency-Nivelle und der Anna von Egmoud, und Stief-sohn des Grafen Hoorn, der ihn nebst seinem Bruder Floris unter der Bedingung, seinenNamen zu führen, zu Erben einsetzte. So wurde H. einer der reichsten Herren in den Nie-derlanden und nacheinander Kammerherr und Capitain der flamänd. Garden des Königsvon Spanien, Chef des Staatsraths der Niederlande, Admiral von Flandern und Gou-verneur von Geldern und Zütphen. In der Schlacht bei St.-Ouentin zeichnete cr sichdurch glänzende Thaten aus und auch an dem Siege von Gravelines hatte er einen vorzüg-lichen Antheil. Die Bande des Bluts, die ihn mit dem großen Egmond (s. d.) vereinig-ten, ließen ihn auch dessen politische Meinungen theilen. Gleich ihm gab er jede Verbin-dung mit dem Prinzen Wilhelm von Oranien (s.d.) auf. Vergebens bemühte sich die-ser, ihnen es einleuchtend zu machen, wie es für sie kein Drittes gäbe, daß sie entweder un-ter die Willkür eines unerbittlichen Ministers sich beugen oder ihr Heil unter der Fahne derFreiheit suchen müßten. Sieblieben allen Vorstellungen unzugänglich; gleichwol ließ sieder Herzog Alba im Sept. 1567 verhaften, ihnen den Proccß machen und sie am 5. Juni1568 zu Brüssel enthaupten. — Auch H.'s Bruder, Floris H., wurde >570 zu Siman-cas in Spanien enthauptet und mit ihm erlosch der Stamm von Montmorency-Nivelle.

Hope (Thom.), ein bekannter engl. Kunst- und Altcrthumsfreund, geb. zu London1770, von dem jüngcrn inHollandgrünenden Zweige des altschot. Stamms Hope of CraigHall, bereiste jung für Kunstzwecke einen Theil Europas, Asiens und Afrikas und sammelteauf seinen Reisen viele Zeichnungen meist nach Bauwerken und Sculpturarbeiten. InEngland erregte er zuerst Beachtung durch ein offenes Sendschreiben an I. Annesley,worin er den von Wyatt für das Collegium Downing in Cambridge entworfenen Bau-plan einer strengen, aber sachkundigen Kritik unterwarf. Weiteres Aufsehen erregten dieEinrichtung und Ausschmückung seines Hauses in London und seiner Villa zu DeepdenebeiDorking. Von ersterm findet sich eine Abbildung in Britton und Pugin's „kublic lmil-äiogs of l.oockon"; er selbst veröffentlichte die Zeichnungen zu seinem Hausgeräthe in„lloiisobolki tiirniture itixl intornal »lecorstinns" (Lond. 1805). Im I. 1806 vermählteer sich mit der durch Schönheit und gesellige Talente ausgezeichneten Tochter des Erzbi-schofs von Tuam i» Irland. Er förderte die Kunst, indem er namentlich Flaxman,Chantrey, Thorwaldsen und Dawe beschäftigte; Undank erntete cr dafür von dem franz.Maler Dubost, der in Bezug auf ihn und seine Gemahlin eine Caricatnr ausstellte, ,,I.»besutö et I» bete", welche H.'s Schwager zerriß und wofür die Jury statt der gcfodertenIvüo Pf. St. nur fünf Schillinge Entschädigung zusprach. Noch Lab H. heraus „Ibecostnmes of tbe ancients" (2 Bde., Lond. 1809); „Vc5!z-ns of möllern costumes"(Lond. 1812); „Anastasius, or tbe memoirs of a mollern 6reele" (3 Bde., Lond. 1819;deutsch von Lindau, 5 Bde., Dresd. 1821—25) und „On tbe oriAin anll'proszrects okman" (Lond. 1831). Er starb zu London am 3. Febr. 1831.

Hopfen nennt man die weiblichen Fruchtzapfen der überall in Deutschland wildwachsenden, in mehren Ländern aber veredelt angebauten Hopfenpflanze, die insbesonderezur Würzung der Biere gebraucht wird. Man unterscheidet den Früh- oder August-Hopfen und den Spät- oder Hcrbsthopfen, von denen jener diesen an Güte übertrifft.Den meisten Hopfen baut man in Böhmen, Ostreich, Baicrn, Braunschweig, Sachsen undEngland. Der häufige Wechsel derHopfenpreise macht den Hopfenhandel zu einem bedeu-tenden Gegenstände der Spcculation. In neuerer Zeit hat man die Anwendung von Ho-Pftnextract statt des Hopfens in Substanz zum Bierbrauen vorgeschlagen. Als Surrogatdes Hopfens bedienen sich die Brauer der Blüten röm. Kamillen und anderer bitterer'Manzenstoffe.

Hopital (l'), s. L'Hopital (Michel de).

Horapollo oder Horus Apollo, ein alter ägypt. Priester, ist angeblich der Ver-Wr eines Werks über die Hieroglyphen, das sich aber nur in der griech. Übersetzung einesgewissen Philippus erhalten hat. Die beste Ausgabe besorgte Leemans (Amst. 1835). .

L«n»,-rex. Neunte Aufl. V». 19