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5 (1845) Entführung bis Gebläse
Entstehung
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728
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728 Garnier (Rost.) Garnier (Pages)

krere rm prHuäice ä'nn trere" (Par. > 813). Andre Jacq. starb am I8.Aug. >823 in Pa-ris. Des altern Bruders Tochter Elisa G., gcb. 17 91, ließ sich nach der zweiten Einnahmevon Paris am 2l. Sept. 1815 in Gegenwart des Königs von Preußen aus einer Höhe von1800 Klaftern mit dem Fallschirme herab.

Garnier (Rob.), franz. Trauerspieldichter, der ausgezeichnetste unter den Vorgän-gern Corneille's, geb. 1534 zu Ferte-Bernard, studirte die Rechte und wurde später Paria-mentsadvocat in Paris und unter Heinrich IV. Staatsrath. Er starb I59V. Von Zugendaus der Poesie leidenschaftlich ergeben und 1565 von dem College deräeux kiars u x(s.d.)gekrönt, war er einer Derjenigen, welche mit und nach Iodelle (s. d.) die Reform desfranz. Theaters durch Übersetzung und Nachahmung griech. Stücke statt der nationalenMysterien und Farcen begannen und durchführten. Seine Tragödien verrathen ein glück-liches Studium der Griechen und Römer und ein seltenes oratorisches Talent; zu einer der-selben wählte er den Stoff aus Ariosto; auch gab er darin den griech. Chor auf, den er inallen seinen übrigen Stücken streng beibehielt. Am berühmtesten wurden seine Tragödienkraäamante" (1582) undAntigone"(158V). Unter den Von158v1618 erschienenenAusgaben seiner Stücke sind die zu Paris >607 und Rouen 1618 die besten.

Garnier (Jean Jacq.), franz. Historiograph, geb.zu Goron, einem Flecken in Maine,am 18. März 1729, kam ohne alle Mittel nach Paris, brachte es aber durch angestrengte»Fleiß in wenigen Jahren bis zum Professor der hebr. Sprache am College de France, umdas er sich, später als Jnspector desselben, nebst seinem Freunde Lalande große Verdiensteerwarb. Im I. 1761 wurde er Mitglied der Akademie dcrJnschriften, und seine zahlreichenArbeiten in den Abhandlungen derselben zeugen von seiner ausgebreiteten, soliden Gelehr-samkeit und noch mehr von seinem außerordentlichen Fleiße. Beauftragt, die von Velly an-gefangcne und von Villaret fortgeführteHistoire <1e Vrsnce" weiter fortzusetzen, lieferteer zu diesem weitläufigen Werke die Geschichte der Regierungen von Ludwig XI. bis aufKarl IX. Er hatte auch die Negierungsgeschichte des Letztem bereits im Manuscripte vollen-det und beim Ausbruche der Revolution den Druck beginnen lassen; vernichtete aber seineArbeit, indem er fürchtete, durch die Erzählung der Fehler einer frühem Regierung die un-günstige Stimmung gegen Ludwig XVI. noch zu vermehren. Seine historischen Arbeitenfanden wegen seltener Gründlichkeit der Forschung allgemeine Anerkennung; dagegen mach-ten seinI/bomme <ls lettres" (2 Bde., Par. 1764) und die SchriftDe I'öüncatioo ci-vile" (Par. 1765) wegen der darin aufgestellten religiös-moralischen Ansichten, die mit derim 18.Jahrh. herrschenden Philosophie in geradem Widerspruche standen, bei ihrem Erschei-nen kein besonderes Glück und wurden erst spater beachtet. G. war ein Mann von dem vor-trefflichsten Charakter. Er starb am 21. Febr. 1805.

Garnier (Pages), einer der Führer der demokratischen Partei in der franz. Depu-tirtenkammer, geb. 1802 im Süden Frankreichs, hatte die Rechte studirt und war Advocat,als die Julirevolution ausbrach. Er nahm Theil am Kampfe der drei Tage und erwarb sichdie Julidecoration. Im I. 1831 zum Deputaten erwählt, machte er kein Hehl aus seinenrepublikanischen Ansichten, weshalb sich Casimir Pe'rier, jedoch vergebens, gegen seine Zu-lassung erklärte. Von reinem, unbescholtenem Wandel, von einfachem, herzlichem Beneh-men, treu seiner Überzeugung, durchaus uneigennützig und muthig, war G. eine der flecken-losesten Notabilitätcn der Julirevolution. Als Redner glänzte er durch ruhige und umsich-tige Anlegung seines Plans, und durch die Stärke und Feinheit seiner Dialektik. Zuersterregte er Aufsehen, als er mit 4V andern Deputirten, darunter La fayette (s. d.), La-ma r q u e (s. d.) u. s. w., den Ompte rencln gegen die Politik des Justemilieu Unterzeichnete.Als 1832 die contrerevolutionaire Reaction mehr und mehr alle Grenzen überschritt, er-klärte er frei und offen:Wenn das Volk durch schlechte Verwaltung dahin getrieben wird,zu thun, was cs im Juli 1830 gethan, werde ich mit dem Volke und für das Volk sein."Als Mitglied des Vereins V>6«-toi (s. d.) angeklagt, bei dem republikanischen Aufstandeam 28. Juli 1832 betheiligt gewesen zu sein, fand er für gut, sich verborgen zu halten; nachAufhebung des Belagerungsstandes der Stadt stellte er sich jedoch unaufgefodert dem ge-setzlichen Richter, der ihn freisprach. Ausgezeichnet benahm er sich 1834 in der KammerAls man im ersten Schreiben über die Macht der republikanischen Vereine der Regierung